Schmiergeldaffäre: MAN-Vorstand legt Posten nieder

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Der MAN-Vorstand Peter Erichreineke legt seinen Posten nieder.

München - Im Zuge der Schmiergeldaffäre beim MAN-Konzern hat der Vertriebsvorstand der Nutzfahrzeugsparte, Peter Erichreineke, seinen Posten niedergelegt.

Um mögliche Belastungen durch das gegen ihn laufende Ermittlungsverfahren vom Unternehmen abzuwenden, habe er darum gebeten, von den Verpflichtungen aus dem Vorstandsmandat vorläufig entbunden zu werden, teilte die MAN AG am Sonntag in München mit.

Seinen Posten übernimmt bis auf weiteres der Vorstandschef der MAN Nutzfahrzeuge AG, Anton Weinmann.

Die Staatsanwaltschaft geht von einem jahrelangen Schmiergeld- System bei MAN aus. Die Ermittler haben den Verdacht, dass vor allem im Lastwagen-Geschäft Verkäufer in den Niederlassungen Bestechungsgelder an Mitarbeiter von MAN-Kunden zahlten, um den Verkauf anzukurbeln. Das Geld soll teilweise über Konten von Angehörigen und Freunden der Empfänger geflossen sein.

Allein in Deutschland werden für die Jahre 2002 bis 2005 Zahlungen von rund einer Million Euro geprüft. Im Ausland soll es um rund 13 Millionen Euro gehen. 

dpa

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