Opel-Übernahme: Klare Präferenz für Magna 

+
Der Vorstandchef von Magna International Inc., Frank Stronach.

Berlin - Im Ringen um eine Rettung für den angeschlagenen Autobauer Opel hat der kanadisch-österreichische Zulieferer Magna nach einem Zeitungsbericht die besten Karten.

Wie die “Süddeutsche Zeitung“ unter Berufung auf Regierungskreise schreibt, hat sich die Präferenz mit Vorlage der Konzepte der insgesamt drei potenziellen Investoren deutlich zugunsten von Magna verschoben. Das gelte auch für die beteiligten Landesregierungen, die Opel-Mutter GM und den Betriebsrat des Rüsselsheimers Traditionsunternehmens.

Die Ministerpräsidenten der Länder mit Opel-Standorten wollten am Freitag bei einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel darauf dringen, bald mit Magna zu verhandeln, berichtete die “SZ“ weiter. Bei dem Spitzentreffen sollen die Angebote geprüft werden.

Auch bei der Konzernmutter General Motors sei das Magna-Konzept im Vorteil: “Dafür gibt es eine klare Präferenz“, habe man in Unternehmenskreisen bestätigt, schreibt das Blatt weiter.

Interesse an dem Rüsselsheimer Autobauer haben neben Magna noch der italienische Fiat-Konzern sowie der US-Finanzinvestor Ripplewood. In ihren inzwischen vorgelegten Konzepten für einen Einstieg bei dem angeschlagenen Autobauer verlangen alle drei Firmen nach Medienberichte hohe Staatsgarantien und planen einen spürbaren Stellenabbau.

Fiat will laut “Bild“ europaweit insgesamt 18.000 Arbeitsplätze streichen, auch in eigenen Fiat-Werken. Im Konzept von Magna sei von einem europaweit recht gleichmäßig verteilten Abbau von rund 10.000 Stellen die Rede. Auch das Ripplewood-Konzept sehe Stellenstreichungen in dieser Größenordnung vor.

“Sehr detailliertes Konzept“

Magna ist nach Informationen der “Süddeutschen“ auch Favorit des Gesamtbetriebsrates von Opel mit seinen insgesamt 25.000 Mitarbeitern in Rüsselsheim , Bochum, Eisenach und Kaiserslautern: Der Autozulieferer habe ein “sehr detailliertes Konzept“ vorgelegt, habe das Blatt erfahren. In ihren Konzepten verlangen alle drei Firmen nach Informationen mehrerer Zeitungen hohe Staatsgarantien. So wolle Fiat rund sieben Milliarden Euro Bürgschaften beantragen, wie “Bild“ und “SZ“ schreiben. Magna und Ripplewood möchten demnach jeweils etwa fünf Milliarden Euro Garantien.

AP

Zutraulich und zäh: Exmoor-Ponys gehören zu den Wildpferden

Zutraulich und zäh: Exmoor-Ponys gehören zu den Wildpferden

Internationaler Tag der Jogginghose: Wie man das Teil trägt

Internationaler Tag der Jogginghose: Wie man das Teil trägt

Siebter Dschungel-Tag in Bildern: Ekel-Prüfung und Klo-Erlebnis

Siebter Dschungel-Tag in Bildern: Ekel-Prüfung und Klo-Erlebnis

Alexander Zverev nun gegen Nadal - Djokovic ausgeschieden

Alexander Zverev nun gegen Nadal - Djokovic ausgeschieden

Meistgelesene Artikel

Frau findet unfassbare Notiz in einem Amazon-Paket

Frau findet unfassbare Notiz in einem Amazon-Paket

Kükenschreddern soll durch neue Technik überflüssig werden

Kükenschreddern soll durch neue Technik überflüssig werden

Schnell und billig: Das sind die Tricks der Lebensmittelindustrie

Schnell und billig: Das sind die Tricks der Lebensmittelindustrie

Was Trumps Warnung für deutsche Autobauer bedeutet

Was Trumps Warnung für deutsche Autobauer bedeutet

Kommentare