Nike streicht fünf Prozent der Stellen: 1750 Jobs

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Nike streicht rund fünf Prozent der Stellen.

Beaverton - Der weltgrößte Sportartikel-Hersteller Nike streicht angesichts der Krise etwa 1750 Stellen. Der Abbau trifft rund fünf Prozent der weltweit etwa 35 000 Jobs bei dem Wettbewerber des deutschen adidas-Konzerns.

Allein 500 Arbeitsplätze sollen in der Zentrale in Beaverton (Oregon) wegfallen, wie das US-Unternehmen am Donnerstagabend mitteilte. Nike hatte bereits im Februar eine Überprüfung aller Stellen weltweit angekündigt. Der Großteil des Abbaus solle bereits in den nächsten Wochen erfolgen. Nike bleibe trotz der Kürzungen auf Wachstum ausgerichtet, betonte Konzernchef Mark Parker.

Europas größter Sportartikel-Hersteller adidas streicht nach früheren Ankündigungen im laufenden Jahr ebenfalls rund 1000 seiner knapp 39 000 Stellen. Der Großteil davon ist bereits in den vergangenen Monaten weggefallen.

Nike hatte im vergangenen Quartal bei sinkenden Erlösen einen Gewinnrückgang verbucht - allerdings vor allem durch den wieder stärkeren Dollar und Sonderbelastungen. Bei adidas war der Überschuss zuletzt bei niedrigeren Umsätzen sogar drastisch eingebrochen.

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