Krise macht auch vor "Playboy" nicht halt

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Die Wirtschaftskrise macht auch vor "Playboy" nicht halt.

Chicago - Der US-Medienkonzern rund um das Männermagazin “Playboy“ stürzt durch die Werbekrise und seinen Konzernumbau immer tiefer in die roten Zahlen.

Im ersten Quartal hat Playboy Enterprises den Verlust im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdreifacht - auf nun 13,7 Millionen Dollar (10,2 Mio Euro). Der Umsatz brach auch durch die Abgabe von Geschäften um knapp 22 Prozent auf 61,6 Millionen Dollar ein, wie das Unternehmen am Montag in Chicago mitteilte.

Wegen der massiven Probleme hatte der neue Playboy-Chef Jerome Kern zuletzt auch einen Verkauf des Konzerns nicht ausgeschlossen.

Zum Jahresauftakt belasteten das Ergebnis allein 8,7 Millionen Dollar an Abschreibungen und Kosten für die Sanierung. Die ersten Resultate der Kosteneinschnitte seien zu sehen, so Kern. Die Belegschaft wurde seit Herbst um ein Viertel reduziert. Für das Printgeschäft erwartet der Konzern im laufenden Quartal einen Absturz der Werbeeinnahmen um fast 40 Prozent.

dpa

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