Einkommen schneller gestiegen als Preise

+
Die Einkommen sind 2008 schneller gestiegen als die Preise.

Berlin - Die Bruttoverdienste der Beschäftigten sind im vergangenen Jahr etwas stärker als die Preise gestiegen.

Sie erhöhten sich für vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 2008 bundesweit um 2,8 Prozent auf durchschnittlich 41 509 Euro.

Die Verbraucherpreise kletterten im Jahresverlauf um 2,6 Prozent.

Bei Führungskräften gab es aber deutlich höhere Lohnzuwächse als bei gering Qualifizierten, betonte Destatis-Präsident Roderich Egeler am Mittwoch in Berlin.

Im EU-Vergleich liegen die Arbeitskosten in Deutschland nach seinen Worten mit einem durchschnittlichen Stundenlohn von 29,80 Euro deutlich über dem Durchschnitt von 23,10 Euro. Berücksichtigt man aber die gewachsene Produktivität, gehört Deutschland gemessen an den Lohnstückkosten mit einem Zuwachs von lediglich 2,1 Prozent zu den Schlusslichtern in der EU.

Damit hat sich nach den Worten von Egeler die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft auch 2008 wieder verbessert. 

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Einzelkritik: Kruse überragend, Bartels endlich wieder in Form

Einzelkritik: Kruse überragend, Bartels endlich wieder in Form

Mugabe räumt Probleme ein - Aber kein Rücktritt

Mugabe räumt Probleme ein - Aber kein Rücktritt

Hartes Ringen bei Jamaika-Sondierungen

Hartes Ringen bei Jamaika-Sondierungen

Russland, Türkei und Iran bereiten Syrien-Gipfel vor

Russland, Türkei und Iran bereiten Syrien-Gipfel vor

Meistgelesene Artikel

Online-Händler verdient durch „Single-Tag“ 25,3 Milliarden Dollar - in nur 24 Stunden

Online-Händler verdient durch „Single-Tag“ 25,3 Milliarden Dollar - in nur 24 Stunden

ADAC leistet 90 Millionen Steuernachzahlung

ADAC leistet 90 Millionen Steuernachzahlung

Einst höchster Richter Liechtensteins wegen Geldwäsche verurteilt

Einst höchster Richter Liechtensteins wegen Geldwäsche verurteilt

US-Staatsanwalt nimmt Google ins Visier

US-Staatsanwalt nimmt Google ins Visier

Kommentare