Prozess gegen Schumacher: Zeugen widersprechen sich

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Der frühere Infineon-Chef Ulrich Schumacher kommt ins Landgericht in München. (Archivbild) 

München - Im Bestechungsprozess gegen den ehemaligen Infineon-Chef Ulrich Schumacher widersprechen sich wichtige Zeugen.

Schumachers ehemaliger Vorstandskollege beim Chiphersteller, Andreas von Zitzewitz, bezeichnete am Mittwoch vor dem Landgericht München I einzelne Aussagen des Hauptbelastungszeugen Ralf Udo Schneider als falsch. Schneider soll Schumacher und von Zitzewitz bestochen haben, um mit Infineon im Geschäft zu bleiben.

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Sowohl Schneider als auch von Zitzewitz sind in diesem Zusammenhang verurteilt worden. Zwar bestätigte von Zitzewitz, dass er und Schumacher sich Ende der 90er Jahre zwei bis drei Mal von Schneider zum Fahren von Autorennen einladen ließen, obwohl sie wussten, dass dies falsch sei.

Allerdings sagte von Zitzewitz, er und Schumacher hätten bei späteren Rennen darauf bestanden, selbst zu bezahlen. Er habe damals mit Schneider einen Festpreis von etwa 4.500 Mark vereinbart, sagte von Zitzewitz. Diese Ausgaben habe er - anders als von Schneider behauptet - nicht zurückgezahlt bekommen. Zwar habe er mehrfach Geldbeträge zwischen 10.000 und 20.000 Euro erhalten, diese hätten aber keinen Zusammenhang mit den Rennen gehabt.

Dazu, ob auch Schumacher Geld von Schneider bekommen habe, machte von Zitzewitz keine konkreten Angaben. Er bestätigte aber, dass Schneider ihm einmal gesagt habe, dass auch der Infineon-Chef Geld erhalte.

AP

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