Katar will bei Porsche einsteigen

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Scheich Hamid, der Emir von Katar. Der Golfstaat verhandelt um einen Beteiligung an dem Sportwagenbauer Porsche.

London - Der Sportwagenbauer Porsche verhandelt nach einem Zeitungsbericht intensiv über einen Einstieg des Golfstaats Katar.

Durch die Beteiligung von rund einem Viertel am Stuttgarter Sportwagenbauer könne sich Porsche seines Schuldenbergs entledigen und seine Position im Übernahmekampf mit Volkswagen stärken, berichtete die “Financial Times“ (Dienstag).

Bislang lag dem Vernehmen nach eine mündliche Hilfszusage von Katar vor. Die Verhandlungen zwischen Porsche-Chef Wendelin Wiedeking und der staatlichen Qatar Investment Authority (QIA) seien fortgeschritten, sagten mit der Situation vertraute Personen dem Blatt.

Derzeit prüften die potenziellen Geldgeber die Bücher des Sportwagenbauers. Zum Abschluss könne es in den nächsten Wochen kommen. Der Einstieg Katars könnte im Zusammenhang mit einer Kapitalerhöhung von bis zu 4,5 Milliarden Euro erfolgen, hieß es weiter. Einen Teil davon würden die Porsche-Eignerfamilien Porsche und Piëch stemmen. 

dpa 

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