Wirte geben Steuersenkung nicht komplett an Gäste weiter

+
Nach Angaben von bundesweit 5700 Hoteliers und Wirten sollen rund 20 Prozent der Steuernachlässe bei den Gästen ankommen.

Leutkirch/Stuttgart - Hoteliers und Wirte wollen nur einen kleinen Teil der vom Bundeskabinett beschlossenen Steuererleichterungen an ihre Gäste weitergeben.

Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga hervor, die der “Schwäbischen Zeitung“ (Dienstag) vorliegt. Nach Angaben von bundesweit 5700 Hoteliers und Wirten sollen rund 20 Prozent der Steuernachlässe bei den Gästen ankommen. Nach dem Beschluss der Bundesregierung wird die Mehrwertsteuer auf die Übernachtung in Hotels und Pensionen von 19 auf 7 Prozent gesenkt.

Etwa die Hälfte des Geldes wollen die Hoteliers in Investitionen stecken, 20 Prozent sollen in Lohnerhöhungen und Qualifizierungsmaßnahmen für Mitarbeiter fließen. Jeder zehnte Euro soll in den Taschen der Hoteliers landen und das Betriebsergebnis verbessern. Für den Verband sei der Durchbruch jedoch nur ein Teilerfolg, sagte Daniel Ohl, Sprecher des Dehoga Baden-Württemberg, der Zeitung. Es sei ungerecht, dass Speisen in Gaststätten mit 19 Prozent Mehrwertsteuer versteuert würden.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Haben sich Ihre Fingernägel so verändert? Dann sofort zum Arzt!

Haben sich Ihre Fingernägel so verändert? Dann sofort zum Arzt!

Google Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test

Google Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test

Pizarros Treffer gegen Werder

Pizarros Treffer gegen Werder

FCB-Trainingsbilder: Vidal im Abschlusstraining dabei

FCB-Trainingsbilder: Vidal im Abschlusstraining dabei

Meistgelesene Artikel

Fipronil in Eierlikör und Backwaren - Verbraucherschutz fordert Rückruf

Fipronil in Eierlikör und Backwaren - Verbraucherschutz fordert Rückruf

Zuckerberg entschuldigt sich für virtuellen Puerto-Rico-Ausflug

Zuckerberg entschuldigt sich für virtuellen Puerto-Rico-Ausflug

Dämpfer für Aktionäre im Musterverfahren zu VW-Übernahmeschlacht

Dämpfer für Aktionäre im Musterverfahren zu VW-Übernahmeschlacht

Grüne fordern mehr Transparenz bei Prüfung und Zulassung von Glyphosat in Europa

Grüne fordern mehr Transparenz bei Prüfung und Zulassung von Glyphosat in Europa

Kommentare