Weniger Fluggäste bei Air Berlin

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Air Berlin hat deutlich an Passagieren verloren.

Berlin - Bei Air Berlin ist die Passagierzahl erstmals in diesem Jahr deutlich gesunken. Jetzt will das Unternehmen Konsequenzen ziehen und einen harten Sparkurs fahren.

Im Oktober nutzten 3,35 Millionen Menschen die Fluggesellschaft, das waren 4,1 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Im gleichen Zeitraum verringerte Air Berlin das Sitzplatzangebot um 3,4 Prozent. Daraus ergab sich eine leicht schwächere Auslastung der Flugzeuge von 79,7 Prozent nach 80,3 Prozent im Oktober 2010.

Air Berlin hatte in diesem Jahr mit Ausnahme des März (minus 0,2 Prozent) in jedem Monat Fluggäste hinzugewonnen. So beförderte die Gesellschaft in den ersten zehn Monaten des Jahres 31,02 Millionen Passagiere, das waren 3,1 Prozent mehr als in der Vergleichsperiode 2010. Die Auslastung stieg im Zehnmonatsvergleich um 2,1 Punkte auf 78,7 Prozent.

Wegen andauernder Verluste hat sich Air Berlin für die kommenden Monate ein scharfes Sparprogramm verordnet. Die Flotte soll von 170 auf 152 Flugzeuge schrumpfen, unrentable Strecken werden gestrichen. Das Unternehmen will sich auf die Drehkreuze Berlin, Düsseldorf, Palma de Mallorca und Wien konzentrieren.

dpa

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