Vorlage der Geschäftszahlen

Welche Agenda hat der neue Sparkassen-Präsident Schleweis?

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Der neue Sparkassen-Chef Helmut Schleweis hält die Strukturen der Sparkassen-Finanzgruppe nicht für zukunftsfähig. Foto: Matthias Müller Bff/Sparkasse Heidelberg

Frankfurt/Main (dpa) - Was wird der neue Sparkassen-Chef Helmut Schleweis bewegen? Er halte die Strukturen im Verbund mit sieben Landesbankkonzernen, acht Landesbausparkassen und elf Erstversicherergruppen nicht für zukunftsfähig, stellte er in seinem ersten Interview nach Amtsantritt im Januar fest.

"Daran müssen wir arbeiten", sagte er seinerzeit. Wie es geschäftlich 2017 für die Sparkassen-Finanzgruppe lief, erläutert der neue Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) heute in Frankfurt.

Den Sparkassen macht - wie der gesamten Branche - das Zinstief zu schaffen. Lange verdienten Banken gut daran, dass sie mehr Zinsen für Kredite kassierten, als sie Sparkunden zahlten. Doch die Differenz aus beidem, der Zinsüberschuss, schrumpft. Zugleich steigen die Kosten für Regulierung und Digitalisierung. Mit Gebühren und einer Ausdünnung des Filialnetzes versuchen die Institute gegenzusteuern.

Schleweis' Vorgänger Georg Fahrenschon war wegen einer Steueraffäre zurückgetreten. Kurz vor Fahrenschons geplanter Wiederwahl am 10. November war bekannt geworden, dass der ehemalige Finanzminister Bayerns seine Steuererklärungen für 2012 bis 2014 erst mit Verspätung eingereicht hatte und das Münchner Amtsgericht deswegen Strafbefehl wegen Steuerhinterziehung erlassen hatte.

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