Wegen Quelle-Abwicklung: Mehr Landesbehörden nach Fürth

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Ein Fähnchen mit der Aufschrift "Quelle sagt Danke" weht an der Hauptverwaltung des Versandhauses Quelle in Fürth.

München - Wegen der Abwicklung des Traditionsversandhauses Quelle soll die Stadt Fürth mit der Verlagerung von Landesbehörden unterstützt werden.

Das bayerische Innenministerium prüft derzeit, das Landesamt für Statistik teilweise in die mittelfränkische Stadt zu verlagern, wie Sprecher Oliver Platzer am Dienstagabend sagte. Er bestätigte damit einen Vorabbericht der “Süddeutschen Zeitung“ (Mittwochausgabe). Das Ministerium prüft im Auftrag von Ministerpräsident Horst Seehofer, ob das Amt nach Fürth umziehen könnte.

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Die Behörde hat derzeit 1.116 Stellen, von denen etwa 200 in Schweinfurt sind. Außerdem gibt es in München ein neues Rechenzentrum mit etwa 300 Mitarbeitern. In Fürth verloren allein in den letzten Tagen des Oktobers mehr als 3.500 Angestellte ihren Job. Das Traditionshaus wurde abgewickelt, weil der Insolvenzverwalter nach der Insolvenz des Mutterkonzerns Arcandor keinen Käufer fand.

AP

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