Weg frei für Fusion von T-Mobile UK und Orange

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Die T-Mobile Zentrale

Brüssel - Die EU segnet die Fusion von T-Mobile UK und Orange ab, und verhilft den Mobilfunkanbietern zu einem Spitzenplatz. Für den zukünftigen Provider gibt es jedoch harte Bedingungen .

Der neue Spitzenreiter auf dem britischen Mobilfunkmarkt muss einen Frequenzbereich verkaufen und mit dem kleinen Netzbetreiber 3UK eine Vereinbarung unterzeichnen, damit es noch genügend Wettbewerb gibt.
Die Kartellwächter hatten Bedenken, weil der neue Konzern einen Marktanteil von 37 Prozent und rund 30 Millionen Kunden haben wird. "Diese Zusagen reichten aus, um die wettbewerbsrechtlichen Bedenken der Kommission auszuräumen“, teilten die Wettbewerbshüter mit.

Angesichts dieser Zugeständnisse würden die britischen Behörden den Fall nicht nochmals prüfen.
Die beiden Firmen verpflichteten sich, ein Viertel des Spektrums (15 Megahertz), über das sie gemeinsam im 1800-Megahertz- Frequenzbereich verfügen, zu verkaufen. Diese Frequenz ist laut EU- Kommission eines von insgesamt drei Frequenzbändern, das in Großbritannien für Handy-Gespräche genutzt wird.
Zugleich änderten die Firmen ihre Vereinbarung mit Hutchison 3G UK (3UK) dahingehend, dass der kleine Anbieter als Wettbewerbskraft auf dem Markt erhalten bleibt, so die Kommission.

Der neue Handy-Konzern wird den Spitzenplatz auf dem britischen Markt einnehmen: Orange und T-Mobile sind derzeit der dritt- und viertgrößte Mobilfunkanbieter in Großbritannien. Gerade deswegen hatten die Kartellwächter zunächst Bedenken.
Die beiden Ex-Monopolisten hatten sich im vergangenen September auf die Fusion ihres britischen Geschäfts verständigt und wollen die Transaktion nach früheren Angaben in der ersten Jahreshälfte abschließen.
Beide Konzerne werden jeweils 50 Prozent an dem Gemeinschaftsunternehmen halten, Vorstand und Aufsichtsrat werden jeweils zur Hälfte von Telekom und France Télécom besetzt. Die Telekom hatte auf dem umkämpften britischen Mobilfunkmarkt im vergangenen Jahr mit einem Kundenschwund zu kämpfen und musste massive Abschreibungen von rund 1,8 Milliarden Euro vornehmen.

dpa

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