Kernmarke Volkswagen legt 10 Prozent zu

VW-Konzern stoppt Abwärtstrend

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Als erster deutscher Autobauer hat der VW-Konzern den monatelangen Absatzrückgang gestoppt und wieder Wachstum gemeldet.

Wolfsburg - Als erster deutscher Autobauer hat der VW-Konzern den monatelangen Absatzrückgang gestoppt und wieder Wachstum gemeldet: Im Mai brachte der Konzern 1,5 Prozent mehr Autos an die Kunden als im Vorjahresmonat.

Die Kernmarke Volkswagen legte sogar 10,2 Prozent zu, wie der Hersteller am Freitag in Wolfsburg mitteilte. In den ersten fünf Monaten wurden damit konzernweit 2,49 Millionen Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert, ein Rückgang um 7 Prozent. Der weltweite Automobilmarkt brach in der Zeit um rund 20 Prozent ein.

Mit dem Mai-Zuwachs setzte VW sich von den Konkurrenten BMW und Daimler ab, die für Mai noch Absatz-Rückgänge von 18,3 und 12,4 Prozent gemeldet hatte.

VW-Konzernvertriebschef Detlef Wittig erklärte zum Trendwechsel, der Konzern profitiere “von unserer starken Stellung in Deutschland, Brasilien und China“. Allerdings seien auf den globalen Automärkten außer China “allgemein keine Erholungstendenzen zu spüren. Ob wir die Talsohle bereits erreicht haben, ist unklar“, ergänzte Wittig.

Audi, Skoda und Seat schwächer

Das gute Konzernergebnis stammt vor allem von der Kernmarke Volkswagen: Audi verzeichnete ein Minus von 6,1 Prozent, Skoda verlor 7,3 Prozent, Seat brach um 10,4 Prozent ein. Im Grunde wird damit das positive Ergebnis im Wesentlichen von der Marke Volkswagen in den Märkten Deutschland und China erarbeitet: Auf dem Heimatmarkt zogen die Auslieferungszahlen des Konzerns um 36,0 Prozent an. Hier machte sich weiter die Abwrackprämie positiv bemerkbar. In China wurden sogar 45,2 Prozent mehr Fahrzeuge verkauft, hier zog auch der Gesamtmarkt an. Brasilien konnte der Konzern einen Zuwachs von rund 4 Prozent verzeichnen. In Nordamerika wurde rund 11 Prozent weniger ausgeliefert, bei einem um 32 Prozent rückläufigen Gesamtmarkt.

ap

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