Abgas-Skandal

VW-Ingenieur legt Einspruch gegen harte Strafe ein

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Der in den USA verurteilte VW-Ingenieur James Liang legt Einspruch gegen seine Strafe ein. Foto: Ralf Hirschberger/Symbolbild

Detroit (dpa) - Der wegen seiner Rolle im Abgas-Skandal von einem US-Richter verurteilte VW-Ingenieur James Liang will seine harte Strafe anfechten. Der langjährige Volkswagen-Mitarbeiter legte am Donnerstag über seinen US-Anwalt Daniel Nixon Einspruch ein, wie aus Gerichtsunterlagen hervorgeht.

Dem Dieselexperten war vor rund zwei Wochen wegen Beteiligung an einer Verschwörung zum Betrug und Verstoß gegen Umweltgesetze zu einer Haftstrafe von drei Jahren und vier Monaten sowie einer Geldstrafe von 200.000 Dollar verurteilt worden.

Dem 63-jährige Deutschen wurde zur Last gelegt, die USA über den Einbau einer illegalen Software zur Manipulation von Abgaswerten in Dieselwagen getäuscht zu haben. Der zuständige Richter Sean Cox war mit dem Urteil deutlich über die Forderungen der Staatsanwaltschaft hinausgegangen.

Details zum Einspruch blieben zunächst unklar, Liangs Anwalt war nicht auf Anhieb für eine Stellungnahme zu erreichen. Fest steht, dass die Rechtsmittel begrenzt sind, da Liang sich bei einem Deal mit den Strafverfolgern schuldig bekannt hatte.

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