Neues Modell ist näher am Golf

VW plant Plug-In-Hybrid-Version des neuen Caddy

Premiere des neuen VW Caddy
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Premiere des neuen VW Caddy

VW setzt mehr auf elektrische Antriebe. Der Autobauer plant die neue Generation seines Caddy mit einem teilelektrischen Plug-In-Hybrid-Motor zu versehen.

  • VW will die neue Version seines Caddys mit einem teilelektrischen Plug-In-Hybrid-Motor ausstatten.
  • Der Caddy 5 soll außerdem dem Golf wieder ähnlicher werden.
  • Wann die Plug-In-Hybrid-Version für Kunden verfügbar sein wird, steht allerdings noch nicht fest. 

Düsseldorf - Der deutsche Autobauer Volkswagen plant für die neue Generation seines Kleintransporters Caddy auch eine Version mit teilelektrischem Plug-In-Hybrid-Motor. Das gab Heinz-Jürgen Löw, Marketing-Vorstand bei Volkswagen Nutzfahrzeuge, am Donnerstagabend bei der Vorstellung der fünften Caddy-Generation in Düsseldorf bekannt. Eine vollelektrifizierte Version des Lastesels soll es jedoch nicht geben. In den vergangenen Jahrzehnten wurde das Auto in diversen Versionen mehr als drei Millionen Mal verkauft.

VW will bei Caddy 5 eine neue Konstruktionsplattform einsetzen - und so wieder näher an den Golf heranrücken

Der neue Caddy 5 nutzt nun die Konstruktionsplattform des Modularen Querbaukastens und rückt dadurch wieder näher an den Golf heran. So sind für den von Handwerkern und Familien gleichermaßen genutzten Transporter insgesamt 19 Assistenzsysteme verfügbar, die bisher vor allem in Personenwagen zum Einsatz kommen.

Zum Verkaufsstart in diesem Jahr haben Kunden aber nur die Wahl zwischen Diesel- und Ottomotoren sowie einer Variante mit Erdgasantrieb. Wann die Plug-In-Hybrid-Version auf den Markt kommen soll, verriet Löw am Donnerstag noch nicht.

Übrigens: Frank Thelen beschäftigte sich kürzlich in einem Handelsblatt-Gastbeitrag ebenfalls mit VW. Seine umstrittene Prognose dürfte den Vertretern und Mitarbeitern des deutschen Autobauers wohl eher nicht gefallen. 

VW machte in den vergangenen Monaten vor allem wegen des Dieselskandals Schlagzeilen 

Schlagzeilen machte der Autobauer VW in den letzten Monaten jedoch selten mit neuen Automodellen, sondern viel häufiger durch den Abgasskandal. Wie sich vor wenigen Tagen herausstellte, wird der Kreis der Verdächtigen im Zusammenhang mit dem Dieselbetrug immer größer. Erst Mitte Februar sollte es eigentlich gute Nachrichten für VW Kunden geben, die im Zuge des Dieselskandals hinters Licht geführt wurden: Volkswagen einigte sich mit den Verbraucherzentralen auf eine Zahlung von 830 Millionen Euro an betroffene Kunden. Doch der Deal platzte.

Im März 2020 kündigt der VW-Konzern seine Produktion vorübergehend einzustellen. Grund ist die massive Ausbreitung des Coronavirus. 

dpa

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