Volvo will 10.000 neue Stellen schaffen

Berlin - Der schwedische Autohersteller Volvo will unter der Regie seiner chinesischen Konzernmutter Geely in den kommenden neun Jahren mehr als 10 000 neue Stellen schaffen.

“Wir werden dann die Zahl unser Beschäftigen insgesamt auf 33 000 bis 35 000 erhöhen“, sagte Volvo-Chef Stefan Jacoby der Fachzeitschrift “Automotive News Europe“. Gegenwärtige beschäftigt Volvo dem Bericht zufolge rund 24 000 Mitarbeiter, davon rund 16 000 in Schweden.

Volvo will den Absatz bis 2020 auf rund 800 000 Autos, nach 374 000 im vorigen und bis zu 440 000 im laufenden Jahr. Ein Viertel davon solle dann auf den rasant wachsenden chinesischen Markt entfallen. Vor diesem Hintergrund sollten die meisten neuen Stellen in China entstehen, berichtet das Fachmagazin. Nach Jacobys Worten werde Volvo 2013 sein Werk im chinesischen Chengdu mit einer Kapazität von 150 000 Einheiten und 3000 Mitarbeitern eröffnen. Zudem erwarte Volvo für 2012 die Genehmigung eines zweiten Werkes in China.

Nach elf Jahren als Ford-Tochter war Volvo 2010 von der chinesischen Zhejiang Geely Holding Group übernommen worden. Mit dem Erwerb der 1927 gegründeten Edelmarke stiegen die Chinesen erstmals als Eigner in die prestigeträchtige Spitzenliga der Autoindustrie auf. Sie versprachen, Forschung und Entwicklung ebenso in Schweden zu belassen wie die Produktion für Volvos Stammmärkte. Geely wächst rasant, und auch Volvo legt dank Investitionen der Chinesen kräftig

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Haben sich Ihre Fingernägel so verändert? Dann sofort zum Arzt!

Haben sich Ihre Fingernägel so verändert? Dann sofort zum Arzt!

Google Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test

Google Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test

Pizarros Treffer gegen Werder

Pizarros Treffer gegen Werder

FCB-Trainingsbilder: Vidal im Abschlusstraining dabei

FCB-Trainingsbilder: Vidal im Abschlusstraining dabei

Meistgelesene Artikel

Fipronil in Eierlikör und Backwaren - Verbraucherschutz fordert Rückruf

Fipronil in Eierlikör und Backwaren - Verbraucherschutz fordert Rückruf

Zuckerberg entschuldigt sich für virtuellen Puerto-Rico-Ausflug

Zuckerberg entschuldigt sich für virtuellen Puerto-Rico-Ausflug

Dämpfer für Aktionäre im Musterverfahren zu VW-Übernahmeschlacht

Dämpfer für Aktionäre im Musterverfahren zu VW-Übernahmeschlacht

Grüne fordern mehr Transparenz bei Prüfung und Zulassung von Glyphosat in Europa

Grüne fordern mehr Transparenz bei Prüfung und Zulassung von Glyphosat in Europa

Kommentare