Experteneinschätzung

Verzinsung von Lebensversicherungen dürfte weiter sinken

+
Lars Heermann von der Ratingagentur Assekurata geht auch für 2018 von fallenden Überschussbeteiligungen für Versicherungspolicen aus. Foto: Jens Büttner/Illustration

Berlin (dpa) - Kunden von Lebensversicherungen müssen sich nach Experteneinschätzung auf weiter sinkende Verzinsungen für Versicherungspolicen einstellen.

"Aufgrund des weiterhin anspruchsvollen Zinsumfeldes gehen wir auch für 2018 von fallenden Überschussbeteiligungen aus", sagte Lars Heermann von der Ratingagentur Assekurata der "Welt am Sonntag".

Die laufende Verzinsung bei den klassischen Lebensversicherungen setzt sich aus dem Garantiezins und der Überschussbeteiligung der Versicherer zusammen. Der vom Bundesfinanzministerium festgesetzte Garantiezins war zuletzt zum 1. Januar 2017 von 1,25 auf 0,9 Prozent abgesenkt worden. Üblicherweise wird der Garantiezins alle zwei Jahre verändert.

Die Überschussbeteiligung ist quasi die laufende Verzinsung für klassische Lebens- und Rentenversicherungen, und die ist aufgrund der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) deutlich gesunken.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Werder-Training am Mittwoch

Werder-Training am Mittwoch

Nach Höhlen-Drama: Thai-Fußballer wieder zuhause

Nach Höhlen-Drama: Thai-Fußballer wieder zuhause

Rettungswagen mit hochschwangerer Frau kippt um

Rettungswagen mit hochschwangerer Frau kippt um

So gelingt die perfekte Pasta

So gelingt die perfekte Pasta

Meistgelesene Artikel

Streik in der Kabine: Ryanair streicht nächste Woche 300 Flüge

Streik in der Kabine: Ryanair streicht nächste Woche 300 Flüge

Angebot bei Edeka sorgt für Aufregung - geht der Konzern mit diesem Tiefpreis zu weit?

Angebot bei Edeka sorgt für Aufregung - geht der Konzern mit diesem Tiefpreis zu weit?

Neuer Lidl-Rückruf: Achtung! Hersteller warnt vor gefährlichen Bakterien

Neuer Lidl-Rückruf: Achtung! Hersteller warnt vor gefährlichen Bakterien

Diesel-Skandal: Jetzt besteht auch Verdacht gegen Opel

Diesel-Skandal: Jetzt besteht auch Verdacht gegen Opel

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.