Im Versandzentrum von Quelle gehen die Lichter aus

+
Ende Januar wird das Versandzentrum des insolventen Unternehmens geschlossen.

Leipzig/Fürth - Im Quelle-Versandzentrum Leipzig gehen die Lichter aus. Inzwischen haben alle Mitarbeiter ihre Kündigungen in der Hand. Die Zukunft der Einrichtung sieht düster aus.

Ende Januar wird das Versandzentrum des insolventen Unternehmens geschlossen. Bisher zeichnet sich keine Perspektive für die Einrichtung im Leipziger Norden ab.

“Es gibt keine offiziellen Signale“, sagte Betriebsratschef Steffen Schmidt am Dienstag. Ein kleines Stückchen Hoffnung sehe er durch die Übernahme der Markenrechte an Quelle durch die Otto-Group. Was das für das Versandzentrum und die Mitarbeiter bedeuten könne, sei aber völlig offen.

Schmidt bestätigte einen Bericht der “Leipziger Volkszeitung“, wonach 475 der einst 800 Mitarbeiter zum Jahreswechsel freigestellt wurden. 50 Mitarbeiter waren bereits zum Jahresende und weitere 150 zu Ende Januar gekündigt worden. Die verbliebenen wurden nun per März entlassen.

Das Quelle-Versandzentrum war am 18. Mai 1995 eröffnet worden. Die Investition von einer Milliarde D-Mark (rund 500 Millionen Euro) war die größte in der Unternehmensgeschichte.

dpa

Polizei nach Manchester-Anschlag: Abedi hatte Hintermänner

Polizei nach Manchester-Anschlag: Abedi hatte Hintermänner

Zirkus Charles Knie in Wagenfeld

Zirkus Charles Knie in Wagenfeld

Pitt, Messi & Co.: Diese Autos fahren die Reichen und Schönen

Pitt, Messi & Co.: Diese Autos fahren die Reichen und Schönen

Hier müssen Sie hin: Die schönsten Orte Deutschlands

Hier müssen Sie hin: Die schönsten Orte Deutschlands

Meistgelesene Artikel

Abgas-Skandal: EU-Kommission geht nun auch gegen Italien vor

Abgas-Skandal: EU-Kommission geht nun auch gegen Italien vor

Deutschland bei Touristen beliebt wie nie

Deutschland bei Touristen beliebt wie nie

Riesen-Ärger um diese Hinweisschilder bei McDonald's

Riesen-Ärger um diese Hinweisschilder bei McDonald's

Wer kauft Alitalia? Italienische Regierung macht Druck

Wer kauft Alitalia? Italienische Regierung macht Druck

Kommentare