US-Medien: Chrysler meldet Insolvenz an

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Wie US-Medien berichten, hat der Autobauer Chrysler Insolvenz angemeldet.

Washington - Der US-Autobauer Chrysler geht in die Insolvenz. Das gab das Weiße Haus laut US-Medien bekannt.

Es werde ein Verfahren mit Gläubigerschutz nach Kapitel 11 des US-Insolvenzrechts eröffnet, wurde ein Mitarbeiter des Weißen Hauses zitiert. Einige Gläubiger hätten nach Angaben der Regierung eine Einigung zum Schuldenverzicht abgelehnt, berichtete die Wirtschaftsagentur Bloomberg.

Das Insolvenzverfahren soll nach bisherigen Plänen den Weg für einen rettenden Einstieg des italienischen Autobauers Fiat ebnen. Zugleich gab es aus Italien widersprüchliche Angaben darüber, ob Fiat bereits eine Vereinbarung mit Chrysler unterzeichnet hat oder noch nicht. Fiat zeigte sich zwar bereit, bei der maroden einstiegen Daimler- Tochter mit bis zu 35 Prozent einzusteigen - die Italiener wollen dabei aber kein Geld investieren.

Fiat ist die letzte Hoffnung für Chrysler. Die Regierung gehe davon aus, Chrysler schnell durch eine Insolvenz bringen zu können, schrieb zuvor das “Wall Street Journal“. Allerdings könnten die Gläubiger einem schnellen Verfahren auch noch Steine in den Weg legen.

dpa

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