Bankvolkswirte überrascht

USA-Leistungsbilanz mit größtem Minus seit Ende 2008

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Menschen in New York am Times Square: Das Leistungsdefizit ist der US-Regierung unter Präsident Donald Trump ein Dorn im Auge. Foto: Sven Hoppe/dpa

Washington (dpa) - Das Defizit in der US-Leistungsbilanz ist im zweiten Quartal höher als erwartet ausgefallen. Der Fehlbetrag habe 123,1 Milliarden US-Dollar (102,7 Mrd Euro) betragen, teilte das Handelsministerium in Washington mit.

Das ist das größte Minus seit Ende 2008. Bankvolkswirte hatten im Mittel nur ein Minus von 116,0 Milliarden Dollar erwartet. Das Defizit im ersten Quartal wurde allerdings von 116,8 auf 113,5 Milliarden Dollar nach unten korrigiert.

Die Leistungsbilanz beschreibt unter anderem den Waren- und Dienstleistungsaustausch mit dem Ausland. Das Defizit der USA ist chronisch. Dies ist der US-Regierung unter Präsident Donald Trump ein Dorn im Auge. Sie pocht auf neue Handelsregeln.

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