US-Justizministerium klagt an

Apple: Preistreiberei bei E-Books?

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Arbeitete Apple mit fünf Verlafgen zusammen, um gemeinsam den Konkurrenten Amazon zu unterbieten?

New York - Der Technologie-Konzern Apple steht in den USA seit Montag wegen seiner Preispolitik bei E-Books vor Gericht. Apple habe Preise erreichen wollen, die einen Gewinn von 30 Prozent ermöglichen.

Das US-Justizministerium wirft ihm vor, zusammen mit fünf Verlagen bei seinem Markteintritt 2010 zusammen gearbeitet zu haben, um den Angebotspreis von 9,99 Dollar pro E-Book des Konkurrenten Amazon.com zu eliminieren.

Ihr Anwalt Lawrence Buterman sagte am Montag in New York, der verstorbene Apple-Gründer Steve Jobs habe persönlich für eine Anhebung der Preise auf 12,99 und 14,99 Dollar hingewirkt. Er werde als Beweise Briefe und E-Mails präsentieren, die Jobs Aktivitäten zur Kontrolle der E-Book-Preise belegten, als Apple die Einführung seines iPads vorbereitete. Apple habe Preise erreichen wollen, die einen Gewinn von 30 Prozent ermöglichen. Die US-Verbraucher hätten daher Hunderte von Millionen Dollar mehr für E-Books ausgeben müssen.

Apple-Anwalt Orin Snyder wies die Regierungsvorwürfe zurück. Apple habe den Wettbewerb gestärkt. Apple sei 2010 in einen E-Book-Markt eingetreten, "der kaputt war, dem Innovationen und Wettbewerb fehlten und der in keiner guten Richtung unterwegs war".

AP

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