Bericht

US-Justiz ermittelt auch strafrechtlich gegen Bosch

Washington - Neben VW ist im Abgas-Skandal laut einem Medienbericht auch Bosch ins strafrechtliche Visier der US-Justiz geraten.

Die entsprechenden „Dieselgate“-Ermittlungen seien auf den Zulieferer ausgeweitet worden, meldete der Finanzdienst Bloomberg am Freitag unter Berufung auf eingeweihte Kreise. Die Stuttgarter werden demnach als Lieferant der Software, die Volkswagen zur Manipulation von Abgastests eingesetzt hat, als aktiver Mittäter verdächtigt und sind deshalb bereits Zielscheibe zahlreicher US-Zivilklagen.

Ein Sprecher des Justizministeriums wollte sich auf Nachfrage nicht dazu äußern, ob nun auch Bosch auf Verwicklung in kriminelle Machenschaften untersucht wird. Ein Sprecher des Unternehmens wollte ebenfalls keinen Kommentar dazu abgeben. Man kooperiere auch in den USA mit den Behörden, sagte er lediglich. Dem Bloomberg-Bericht zufolge wollen die Ermittler des Ministeriums auch der Frage nachgehen, ob noch weitere Autobauer Programme von Bosch genutzt haben, um bei Abgastests von Dieselwagen zu tricksen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Das rasante Rennen um Follower - "The Crew 2" im Test

Das rasante Rennen um Follower - "The Crew 2" im Test

Zu Gast in einer Käseschule im Allgäu

Zu Gast in einer Käseschule im Allgäu

Werder-Training am Mittwoch

Werder-Training am Mittwoch

Nach Höhlen-Drama: Thai-Fußballer wieder zuhause

Nach Höhlen-Drama: Thai-Fußballer wieder zuhause

Meistgelesene Artikel

Streik in der Kabine: Ryanair streicht nächste Woche 600 Flüge - viele Ferienziele betroffen

Streik in der Kabine: Ryanair streicht nächste Woche 600 Flüge - viele Ferienziele betroffen

Diesel-Skandal: Jetzt besteht auch Verdacht gegen Opel

Diesel-Skandal: Jetzt besteht auch Verdacht gegen Opel

Drogeriekette mit seltsamem Namen macht dm und Rossmann Konkurrenz

Drogeriekette mit seltsamem Namen macht dm und Rossmann Konkurrenz

Trotz Kritik in Städten: So will Airbnb ihren Urlaub verändern

Trotz Kritik in Städten: So will Airbnb ihren Urlaub verändern

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.