Erbitterte Debatte

US-Haushaltsstreit drückt Ölpreise

Singapur - Der erbitterte US-Haushaltsstreit macht sich zusehends am Ölmarkt bemerkbar. Händler argumentierten, je länger der Haushaltsstreit anhalte, desto wahrscheinlicher würden Nachfrageausfälle.

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November kostete am Freitagmorgen 108,86 US-Dollar. Das waren 14 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI fiel um 18 Cent auf 103,13 Dollar.

Bereits am Donnerstag waren die Ölpreise spürbar gesunken, weil sich im Budgetstreit zwischen US-Regierung und Kongress keine Einigung abzeichnet. Die Zeit drängt, denn bis Mitte Oktober muss die staatliche Schuldenobergrenze angehoben werden. Ansonsten droht den USA die Zahlungsunfähigkeit. Das amerikanische Finanzministerium hatte am Donnerstag vor katastrophalen Folgen gewarnt, sollte die Grenze nicht rechtzeitig erhöht werden.

Die skurrilen Begründungen für steigende Benzinpreise

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Die Unsicherheit wegen des eskalierten Haushaltsstreits in den USA hat am Freitag auch am deutschen Aktienmarkt weitere Spuren hinterlassen. In den ersten Minuten büßte der Leitindex Dax 0,11 Prozent ein auf 8588 Punkte. Der MDax mittelgroßer Werte sank um 0,18 Prozent auf 15 085 Punkte. Der TecDax ging um 0,21 Prozent zurück auf 1091 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 hielt sich mit plus 0,04 Prozent indes stabil.

dpa

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