Millionenstrafe gegen Deutsche Bank

Washington - Die Deutsche Bank muss wegen umstrittener Geschäfte auf dem US-Energiemarkt rund 1,7 Millionen Dollar zahlen (1,3 Mio Euro).

Die zuständige Aufsichtsbehörde wirft einer Tochterfirma der Frankfurter vor, von Januar bis März 2010 Preise an der kalifornischen Strombörse zu ihrem Vorteil manipuliert zu haben. In einem Vergleich akzeptierte die Deutsche Bank nun eine Strafe von 1,5 Millionen Dollar sowie eine Gewinnabschöpfung von 172 645 Dollar plus Zinsen.

„Wir sind froh, einen Vergleich erzielt und diese Sache hinter uns gebracht zu haben“, sagte eine Banksprecherin am Dienstag auf Anfrage. Mit dem Vergleich räumte die Deutsche Bank aber weder eine Schuld ein, noch wies sie die Vorwürfe zurück, wie aus der Mitteilung der Federal Energy Regulatory Commission (FERC) hervorgeht.

Die Aufsichtsbehörde geht zurzeit gegen mehrere Firmen wegen des Verdachts der Marktmanipulation vor. Der britischen Barclays Bank droht eine Strafe von bis zu 470 Millionen Dollar. US-Branchenprimus JPMorgan Chase soll mehrere Monate lang nicht am Strommarkt handeln dürfen. Die beiden Häuser wehren sich gegen die Vorwürfe.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Meistgelesene Artikel

Strompreise und Gaspreise 2022: Für Verbraucher kommt es knüppeldick

Strompreise und Gaspreise 2022: Für Verbraucher kommt es knüppeldick

Strompreise und Gaspreise 2022: Für Verbraucher kommt es knüppeldick
Corona-Prämien: Der Staat gibt am meisten

Corona-Prämien: Der Staat gibt am meisten

Corona-Prämien: Der Staat gibt am meisten
Zinssorgen setzen Dax unter Druck

Zinssorgen setzen Dax unter Druck

Zinssorgen setzen Dax unter Druck
Günstiger als die Briten: Aldi und Lidl auf dem Vormarsch

Günstiger als die Briten: Aldi und Lidl auf dem Vormarsch

Günstiger als die Briten: Aldi und Lidl auf dem Vormarsch

Kommentare