Griechenland-Sorgen drücken Dax unter 11 600 Punkte

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Ein Börsenhändler spiegelt sich im Logo des Deutschen Aktienindexes (DAX). Foto: Fredrik von Erichsen

Die Sorgen um Griechenland beschäftigen weiter die Börsen. Vor den Verhandlungen zwischen Athen und den Gläubigern am Wochenende halten sich Anleger lieber zurück. Im Dax sind nur die Aktien des Medizinkonzerns Fresenius im Plus.

Frankfurt/Main (dpa) - Die andauernde Unsicherheit rund um Griechenland hat den Dax wieder unter 11 600 Punkte gedrückt. Nach einem freundlichen Handelsauftakt gab der Leitindex um 0,76 Prozent auf 11 588,26 Punkte nach. In der Wochenbilanz liegt er damit aktuell knapp 2 Prozent im Minus. Auf Monatssicht liegt der Dax aber immer noch 1,2 Prozent im Plus.

Der MDax der mittelgroßen Werte verlor am Morgen 0,49 Prozent auf 20 729,54 Punkte. Der Technologiewerte-Index TecDax gab ebenfalls um 0,49 Prozent nach und fiel auf 1712,31 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 büßte 0,59 Prozent ein.

Weiterhin zeichnet sich im Streit zwischen dem pleitebedrohten Griechenland und seinen Geldgebern keine Lösung ab und inzwischen schließt auch die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, einen griechischen Euro-Austritt nicht mehr aus. Die Verhandlungen über das Athener Reformpaket werden am Wochenende fortgesetzt.

Mit Blick auf den Devisenmarkt hält sich der Euro bei 1,0954 Dollar vor der Datenflut aus den USA am Nachmittag stabil. Im späteren Handelsverlauf stehen etwa die Schätzung zum Wachstum der weltgrößten Volkswirtschaft im ersten Quartal, der Einkaufsmanagerindex aus der Region Chicago und das von der Uni Michigan ermittelte Verbrauchervertrauen an.

Unter den Einzelwerten im Dax war das Papier von Fresenius das einzige mit Kursgewinnen. Es legte um 0,97 Prozent auf 58,50 Euro zu und profitierte von einer positiven Studie der Commerzbank.

Im MDax gaben die Anteilsscheine von Airbus um 2,26 Prozent nach. Nach dem Absturz des Militärtransporters A400M sieht der Strategiechef Marwan Lahoud des Flugzeugbauers "ein ernsthaftes Qualitätsproblem in der Endmontage".

Die Aktien von Fraport büßten 1,29 Prozent ein und litten unter einer Abstufung durch die Schweizer Großbank UBS. Neuigkeiten zum Flughafenbetreiber könnte es im Tagesverlauf auf der Hauptversammlung geben.

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