Über 100 Millionen Euro für Lieferdienst Delivery Hero

+
Delivery Hero ist Weltmarktführer für Online-Essensbestellungen. Foto: Jens Kalaene

Internet-Investoren sehen im Geschäft mit Essens-Lieferungen ein Milliarden-Geschäft. Für die schnell expandierende Berliner Firma Delivery Hero gibt es die nächste Finanzspritze.

Berlin (dpa) - Der in Deutschland vor allem mit seiner Marke Lieferheld bekannte Essens-Zusteller Delivery Hero bekommt nach seiner jüngsten Einkaufstour gut 100 Millionen Euro mehr von Investoren. Damit sammelte Delivery Hero allein in diesem Jahr mehr als eine halbe Milliarde Euro ein. Das gesamte Unternehmen sei bei der neuen Finanzierungsrunde mit insgesamt 2,8 Milliarden Euro bewertet worden, hieß es am Montag.

Die Berliner Startup-Fabrik Rocket Internet, die stark auf das Geschäft mit Essenlieferungen setzt, hält nun einen Anteil von 38,5 Prozent an Delivery Hero. Die Firma gilt als Börsenkandidat. Delivery Hero ist in 34 Ländern präsent und liefert aus 200 000 Partner-Gaststätten. Pro Monat werden nach aktuellen Zahlen zehn Millionen Bestellungen umgeschlagen.

Seit der Gründung 2011 hat Delivery Hero nun rund eine Milliarde Dollar von Investoren erhalten. Die internationale Expansion auch durch Zukäufe geht zugleich ins Geld: So übernahm Delivery Hero im Mai den türkischen Marktführer Yemeksepeti für 589 Millionen Dollar. Das war der mit Abstand größte Deal in dem Geschäft.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Familienurlaub in Grächen: Abfahrt mit dem Weltmeister

Familienurlaub in Grächen: Abfahrt mit dem Weltmeister

Bayern-Fest bei Heynckes' Europa-Comeback - 3:0 gegen Celtic

Bayern-Fest bei Heynckes' Europa-Comeback - 3:0 gegen Celtic

Werder auf dem Freimarkt

Werder auf dem Freimarkt

NRW: 700 Polizisten stürmen Hells-Angels-Wohnungen

NRW: 700 Polizisten stürmen Hells-Angels-Wohnungen

Meistgelesene Artikel

Dämpfer für Aktionäre im Musterverfahren zu VW-Übernahmeschlacht

Dämpfer für Aktionäre im Musterverfahren zu VW-Übernahmeschlacht

Grüne fordern mehr Transparenz bei Prüfung und Zulassung von Glyphosat in Europa

Grüne fordern mehr Transparenz bei Prüfung und Zulassung von Glyphosat in Europa

BASF: Von Schäumen aus belastetem Stoff geht keine Gefahr aus

BASF: Von Schäumen aus belastetem Stoff geht keine Gefahr aus

"Arm trotz Arbeit": Mehr als drei Millionen Deutsche haben mehrere Jobs

"Arm trotz Arbeit": Mehr als drei Millionen Deutsche haben mehrere Jobs

Kommentare