Reaktion via Twitter

Trump: Handelskriege „gut und einfach zu gewinnen“

+
US-Präsident Donald Trump.  

US-Präsident Trump zeigt sich angesichts eines befürchteten Handelskriegs gelassen. Auf Twitter erklärte er am Freitagmorgen weshalb. 

Washington - Im Streit um angekündigte Strafzölle auf Stahl und Aluminium hat US-Präsident Donald Trump noch nachgelegt: Handelskriege seien "gut und leicht zu gewinnen", schrieb er am Freitag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Er reagierte damit auf scharfe Kritik aus aller Welt an seiner Ankündigung, Importe von Stahl und Aluminium in die USA mit hohen Strafzöllen zu belegen.

Trump schrieb: "Wenn ein Land viele Milliarden Dollar im Handel mit quasi jedem Land verliert, mit dem es Geschäfte macht, sind Handelskriege gut, und einfach zu gewinnen. Wenn die USA zum Beispiel ein Handelsdefizit von 100 Milliarden Dollar mit einem anderen Land haben, und dieses unschuldig tut, dann höre auf mit dem Handel." Die USA würden in dem Fall "groß gewinnen. Es ist einfach!"

Trump hatte am Donnerstag Strafzölle auf den Import von Stahl und Aluminium in die USA angekündigt. Durch die Schutzzölle könnten US-Unternehmen deutlich wachsen und neue Jobs schaffen, begründete er den Schritt. Kritik daran kam aus der ganzen Welt, unter anderem von der EU und China.

AFP

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

"Ärgere mich sehr": Bitteres Vettel-Aus - Sieg für Hamilton

"Ärgere mich sehr": Bitteres Vettel-Aus - Sieg für Hamilton

Rauwollige Pommersche Landschafe in Barnstedt 

Rauwollige Pommersche Landschafe in Barnstedt 

Vier Tote bei Unfall mit acht Autos auf A81

Vier Tote bei Unfall mit acht Autos auf A81

„Rock das Ding“-Festival 2018 in Balge

„Rock das Ding“-Festival 2018 in Balge

Meistgelesene Artikel

Rückruf bei Ford: Knapp 190.000 Autos müssen zurück in die Werkstatt

Rückruf bei Ford: Knapp 190.000 Autos müssen zurück in die Werkstatt

Ikea-Kunden aufgepasst: Möbel-Riese verschärft das Rückgaberecht

Ikea-Kunden aufgepasst: Möbel-Riese verschärft das Rückgaberecht

Zuckerberg: Darum werden Beiträge von Holocaust-Leugnern auf Facebook nicht entfernt

Zuckerberg: Darum werden Beiträge von Holocaust-Leugnern auf Facebook nicht entfernt

Marchionne tritt ab: Überraschender Führungswechsel bei Fiat-Chrysler und Ferrari

Marchionne tritt ab: Überraschender Führungswechsel bei Fiat-Chrysler und Ferrari

Kommentare