Trichet: Ausstieg Athens aus Eurozone wäre schlecht

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EZB-Präsident Jean-Claude Trichet

Cernobbio/Italien - Ein Ausstieg der im Frühjahr knapp an der Staatspleite vorbeigeschrammten griechischen Regierung aus der Eurozone wäre nach Ansicht von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet die schlechteste aller Möglichkeiten.

Eine Rückkehr Athens zur Drachme wäre “die schlimmstmögliche Option“, sagte Trichet am Samstag auf einer Konferenz in Italien. EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia erklärte, Griechenland komme mit den laufenden drastischen Sparmaßnahmen gut klar, er habe vollstes Vertrauen in das Verhalten der griechischen Behörden. Griechenland wird derzeit mit Krediten aus einem auf drei Jarhe angelegten 110 Milliarden Euro schweren Rettungspaket unterstützt. Trichet verwies darauf, dass der Euro geschaffen worden sei, “um einen gemeinsamen Markt für den Wohlstand und die Stabilität Europas zu schaffen“. Die nationalen Regierungen stünden in der Pflicht, für ihre nationale Wettbewerbsfähigkeit in der Eurozone Sorge zu tragen.

dapd

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