ThyssenKrupp: Aufsichtsratschef tritt zurück

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Der Aufsichtsratsvorsitzende von ThyssenKrupp, Gerhard Cromme, ist zurückgetreten

Essen - Gerhard Cromme legt sein Amt als Aufsichtsratsvorsitzender des Stahlunternehmens ThyssenKrupp nieder. Er werde den Posten zum 31. März abgeben.

Nach 12 Jahren an der Spitze des Kontrollgremiums werde er zum 31. März den Posten niederlegen, teilte das Unternehmen am Freitag überraschend mit. Cromme habe die Krupp-Stiftung gebeten, seine Entsendung in den Aufsichtsrat zum gleichen Zeitpunkt zu beenden. Der 70-jährige Manager, der auch an der Spitze des Siemens -Aufsichtsrates steht, wird auch sein Amt als stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums der Krupp-Stiftung niederlegen.

Mit diesem Schritt wolle er auch im Aufsichtsrat einen personellen Neuanfang ermöglichen, begründete Cromme den Schritt. Er wünsche dem Unternehmen, dass es aus der derzeitigen Krise gestärkt hervorgehe. Der Aufsichtsratchef wurden in den vergangenen Monaten immer wieder für Fehlentwicklungen wie das milliardenschwere Desaster der Stahlwerke in Brasilien und den USA sowie Korruptionsfälle und Kartellverstöße mitverantwortlich gemacht. Zuletzt hatte Cromme auf der Hauptversammlung des Unternehmens ins Essen sich der harschen Kritik der Aktionäre gestellt, damals aber einen Rücktritt ausgeschlossen.

dpa

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