Jetzt schon mehr Luftfahrt-Tote als 2008

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Bereits in diesem Jahr mehrere Tote

Hamburg - Von einem Katastrophenjahr sollte man noch nicht sprechen, aber in 2009 sind jetzt schon mehr Mensch bei Flugzeugabstürzen ums Leben gekommen als in 2008.

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Mit dem Flugzeugabsturz im Iran ist der jahrelange Trend zu immer weniger Todesopfern im weltweiten Luftverkehr vorerst gestoppt. “Allerdings wäre es noch zu früh, von einem Katastrophenjahr zu sprechen“, sagte Jan-Arwed Richter vom Hamburger Flugunfallbüro JACDEC der dpa.

“Im gesamten Jahr 2008 gab es in der Luftfahrt 598 Tote, in diesem Jahr sind es nach nicht einmal sieben Monaten mit dem Unglück vom Mittwoch schon 690.“ Seit 2005 waren trotz einer Zunahme des Luftverkehrs immer weniger Menschen bei Flugzeugunglücken ums Leben gekommen.

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2006 gab es 867, ein Jahr später 751 Todesopfer. Zu den schwersten Flugzeugunglücken in diesem Jahr zählten am 30. Juni der Absturz einer Maschine der Fluggesellschaft Yemenia vor den Komoren, bei dem 152 Menschen ums Leben kamen und der Absturz eines Airbus der Air France am 1. Juni mit 228 Insassen vor Brasilien.

Am 20. Mai stürzte in Ost-Java ein Militärflugzeug in ein Wohngebiet. Mindestens 99 Menschen fanden den Tod. Acht Tage zuvor waren im US- Bundesstaat New York 50 Menschen ums Leben gekommen, als eine Propellermaschine in der Nähe von Buffalo in ein Wohnhaus stürzte und in Flammen aufging.

dpa

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