Telekom-Shoppingportal: Nutzerbewertungen fingiert

+
Frei erfundene User beerteten die Produkte auf dem Einkaufsportal der Telekom.

Hamburg/Bonn - Auf einem Einkaufsportal der Telekom im Internet sollen Hunderte von fingierten Kundenbewertungen abgeben worden sein.

Wie das Hamburger Nachrichtenmagazin “Der Spiegel“ in seiner neuesten Ausgabe berichtet, hat eine Textagentur im Auftrag der Einkaufswelt von T-Online die künstlichen Bewertungen erstellt. Ziel sei es dabei gewesen, eine lebhafte Debatte über neue Produkte vorzutäuschen, um damit das Einkaufsportal aufzuwerten. So hätten zahlreiche Autoren bezahlte Texte für Waschmaschinen, Kameras oder Eismaschinen erstellt. Sowohl positive wie auch negative Bewertungen seien erlaubt gewesen, um ein möglichst getreues Abbild der Realität zu erhalten.

Die Telekom sprach von einem “übereifrigen Dienstleister“. Dem Konzern sei der Auftrag nicht bekanntgewesen. Die Einkaufswelt von T-Online handele in ihren Geschäftsbeziehungen autark und unabhängig von der Telekom. “Hier ist der Dienstleister deutlich über das Ziel hinausgeschossen“, zitierte das Magazin eine Sprecherin des Bonner Unternehmens.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Nachgefragt: Das sind die beliebtesten Gewinne auf dem Freimarkt 

Nachgefragt: Das sind die beliebtesten Gewinne auf dem Freimarkt 

Diese Gewinne liegen auf dem Freimarkt voll im Trend

Diese Gewinne liegen auf dem Freimarkt voll im Trend

Jeden Tag sterben 15 000 Kinder unter fünf

Jeden Tag sterben 15 000 Kinder unter fünf

Werder im Hansezelt auf dem Freimarkt

Werder im Hansezelt auf dem Freimarkt

Meistgelesene Artikel

Dämpfer für Aktionäre im Musterverfahren zu VW-Übernahmeschlacht

Dämpfer für Aktionäre im Musterverfahren zu VW-Übernahmeschlacht

Grüne fordern mehr Transparenz bei Prüfung und Zulassung von Glyphosat in Europa

Grüne fordern mehr Transparenz bei Prüfung und Zulassung von Glyphosat in Europa

BASF: Von Schäumen aus belastetem Stoff geht keine Gefahr aus

BASF: Von Schäumen aus belastetem Stoff geht keine Gefahr aus

"Arm trotz Arbeit": Mehr als drei Millionen Deutsche haben mehrere Jobs

"Arm trotz Arbeit": Mehr als drei Millionen Deutsche haben mehrere Jobs

Kommentare