Folgen aus "WannaCry"

Telekom-Chef: Weniger Warten auf Techniker

Fahnen wehen in Bonn vor der Zentrale der Deutschen Telekom. Foto: Oliver Berg/Illustration
+
Fahnen wehen in Bonn vor der Zentrale der Deutschen Telekom. Foto: Oliver Berg/Illustration

Gute Vorsätze bei der Telekom: Kunden sollen laut Konzernchef Höttges bei vereinbarten Terminen mit Technikern nicht mehr so lange warten müssen - aber nur, wenn es sich so realisieren lasse.

Bonn/Frankfurt (dpa) - Die Deutsche Telekom will ihre Kunden bei vereinbarten Terminen mit Technikern nicht mehr so lange warten lassen. Das sagte Konzernchef Tim Höttges der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

So soll das Erscheinen der Servicekräfte - das sich vorab oft schwer genau abschätzen lässt - für die Auftraggeber besser planbar werden. "Unsere Kunden sollen nicht mehr den ganzen Tag auf unsere Techniker warten und dafür im Zweifelsfall sogar einen Urlaubstag opfern müssen", so Höttges.

Er würde gern versprechen, dass sich der konkrete Termin auf zwei bis drei Stunden eingrenzen lässt - vorausgesetzt allerdings, das lasse sich so realisieren. Die Wartezeit solle schrittweise kürzer werden. Das Unternehmen sei dabei, ein entsprechendes Programm umzusetzen.

Höttges weiß nach eigener Darstellung, wo die Probleme liegen, weil er persönlich Kundenbeschwerden kenne. "Ich habe jeden Tag ungefähr zehn Beschwerden, die ich selbst beantworte", sagte er der Zeitung.

Die jüngste Cyberattacke mit dem Virus "WannaCry" müsse Folgen für die Sicherheitsauflagen in der Telekommunikationsbranche haben, verlangte der Telekom-Chef. So solle man Hard- und Softwarehersteller per Gesetz zur Bereitstellung von Sicherheits-Updates verpflichten. "Wir brauchen eine Meldepflicht für Sicherheitslücken, die muss auch staatliche Sicherheitsbehörden umfassen".

Die Erpressungs-Software "Wanna Cry" hatte sich kürzlich auf Hunderttausenden Rechnern weltweit eingenistet und dort Daten verschlüsselt - bei Unternehmen ebenso wie in Krankenhäusern oder bei Privatnutzern.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

«Felsbrocken vom Herzen»: Skisprung-Mixed erobert Gold

«Felsbrocken vom Herzen»: Skisprung-Mixed erobert Gold

UN: Mindestens 18 Tote bei Protesten in Myanmar

UN: Mindestens 18 Tote bei Protesten in Myanmar

Nordische Ski-WM 2021 in Oberstdorf: Die Bilder zum Saisonhighlight

Nordische Ski-WM 2021 in Oberstdorf: Die Bilder zum Saisonhighlight

S04-Debakel nach Wirbel um Gross - RB bleibt an Bayern dran

S04-Debakel nach Wirbel um Gross - RB bleibt an Bayern dran

Meistgelesene Artikel

Bekannte deutsche Modekette ist pleite: Kunden in Schockstarre - „Schlimm, tut mir wahnsinnig leid“ 

Bekannte deutsche Modekette ist pleite: Kunden in Schockstarre - „Schlimm, tut mir wahnsinnig leid“ 

Bekannte deutsche Modekette ist pleite: Kunden in Schockstarre - „Schlimm, tut mir wahnsinnig leid“ 
WhatsApp: Gefährliche Betrugsmasche auf Messenger-Dienst - Wie User sich schützen

WhatsApp: Gefährliche Betrugsmasche auf Messenger-Dienst - Wie User sich schützen

WhatsApp: Gefährliche Betrugsmasche auf Messenger-Dienst - Wie User sich schützen
dm prescht als erstes vor: Corona-Selbsttest für zu Hause schon in wenigen Tagen zu kaufen

dm prescht als erstes vor: Corona-Selbsttest für zu Hause schon in wenigen Tagen zu kaufen

dm prescht als erstes vor: Corona-Selbsttest für zu Hause schon in wenigen Tagen zu kaufen
Birkenstock: Französischer Milliardär kauft deutsche Kultmarke

Birkenstock: Französischer Milliardär kauft deutsche Kultmarke

Birkenstock: Französischer Milliardär kauft deutsche Kultmarke

Kommentare