Studie: Schleppender Netzausbau drosselt Windkraftproduktion

Berlin - Wegen des schlechten Zustands des Stromnetzes müssen immer mehr Windparks in Deutschland einer Studie zufolge bei windigem Wetter still stehen.

Zwischen 2009 und 2010 habe sich der Umfang der Drosselungen verdoppelt, berichtete die “Financial Times Deutschland“ (Montagausgabe) unter Berufung auf eine Analyse im Auftrag des Bundesverbands Windenergie.

Die Entwicklung resultiere aus dem rasanten Ausbau der Windkraft und dem zugleich schleppenden Ausbau des Netzes. Die Studie geht für 2010 von einem Ausfall von bis zu 150 Gigawattstunden aus. Besonders häufig seien Anlagen im Norden abgeschaltet worden.

dapd

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