Streit um "Cola-Steuer" in Frankreich

Paris - Der amerikanische Getränkehersteller Coca-Cola ist wegen einer geplanten Steuer auf zuckerhaltige Getränke in Frankreich verärgert.

Der US-Getränkehersteller Coca-Cola ist in Frankreich wegen einer Kommunikationspanne in die Schlagzeilen geraten. Aus Protest gegen eine neue Steuer auf zuckerhaltige Getränke teilte das Unternehmen auf seiner Website am Donnerstag zunächst mit, die Eröffnung eines neuen Werkes für Getränkedosen im südfranzösischen Pennes-Mirabeau werde verschoben. Am Abend dementierte Europachef Hubert Patricot jedoch.

Er erklärte nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP, es habe sich um eine Informationspanne gehandelt. Dem TV-Sender LCI sagte er telefonisch, dies habe Verwirrung über das Coca-Cola-Engagement in Frankreich gestiftet. Das französische Unternehmen war am Abend zunächst nicht erreichbar.

Das Sparpaket der französischen Regierung umfasst neben der sogenannten “Cola-Steuer“ unter anderem höhere Steuern auf Zigaretten, hochprozentigen Alkohol und die Abschaffung zahlreicher Steuervorteile.

dpa

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