Strauss-Kahn: Zimmermädchen will Schadensersatz 

New York - Knapp drei Monate nach der Festnahme von Dominique Strauss-Kahn wegen versuchter Vergewaltigung hat das mutmaßliche Opfer den früheren Chef des Internationalen Währungsfonds auf Schadensersatz verklagt.

Strauss-Kahn habe sie erniedrigt, verletzt und ihrer Würde als Frau beraubt, heißt es in der Zivilklage des New Yorker Zimmermädchens. Welche Summe die Frau fordert, wurde am Montag nicht bekannt.

Sie hat Strauss-Kahn beschuldigt, sie in einem Hotel in New York sexuell angegriffen zu haben, der Franzose wurde daraufhin am 14. Mai festgenommen. Seine Anwälte haben den Vorwurf zurückgewiesen und erklärt, das Zimmermädchen sei nur auf Geld aus. Dass inzwischen Zivilklage eingereicht worden sei, räume auch die letzten Zweifel an dieser Vermutung aus, erklärten die Juristen am Montag. Strauss-Kahn wurde nach der Anklage wegen versuchter Vergewaltigung im Juli aus dem Hausarrest entlassen, nachdem Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Beschuldigerin geweckt hatten. Er darf die USA aber bis auf weiteres nicht verlassen. Sein nächster Gerichtstermin ist am 23. August.

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dapd

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