Strauss-Kahn: Hausarrest kostet ihn bis zu 200.000 Dollar

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Dominique Strauss-Kahn (M.) auf dem Weg ins Gericht.

New York - Seine vorläufige Entlassung aus dem Knast kommt Dominique Strauss-Kahn teuer zu stehen: Der Hausarrest kostet ihn bis zu 200.000 Dollar pro Monat. Aber: Er darf die Wohnung sogar verlassen.

In diesem Wohnhaus an der Upper East Side ist Strauss-Kahn untergebracht.

Nach seiner Entlassung aus der Untersuchungshaft steht der frühere IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn unter permanenter Bewachung - und muss dafür rund 200.000 Dollar pro Monat aus eigener Tasche bezahlen. Am Sonntag stand Strauss-Kahn weiter in einem New Yorker Hochhaus unter Hausarrest. Dort wartete er auf seine Verlegung in ein anderes Gebäude. Vorerst durfte der 62-Jährige die Wohnung nicht verlassen. Strauss-Kahn sollte ursprünglich in einem Wohnhaus an der Upper East Side untergebracht werden. Die Bewohner des Hauses beschwerten sich allerdings über die zahlreichen Polizisten und Medienvertreter vor ihrer Tür. Daher wurde Strauss-Kahn stattdessen vorläufig in das 21 Stockwerke hohe Empire Building gebracht. Es liegt im sogenannten Eisernen Ring, einem Netzwerk aus Sicherheitskameras privater Unternehmen und der Polizei.

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Für seine Bewachung muss Strauss-Kahn pro Monat Schätzungen zufolge rund 200.000 Dollar ausgeben. Das Geld fließt in die Bezahlung seiner Bewacher, die Installation von Überwachungskameras und in eine elektronische Fußfessel, die einen Alarm auslöst, wenn er den ihm zugewiesenen Bereich verlässt. Nach seiner Verlegung darf Strauss-Kahn die neue Wohnung nur für Gerichtstermine, Arztbesuche und wöchentliche Gottesdienste verlassen. Die Staatsanwaltschaft muss mindestens sechs Stunden vorher über geplante Ausgänge informiert worden.

Zwischen 22.00 Uhr und 06.00 Uhr darf Strauss-Kahn nicht nach draußen. Allerdings kann er Besuch empfangen. Zusätzlich zu Familienmitgliedern dürfen sich bis zu vier weitere Personen in der Wohnung aufhalten.

dapd

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