Thyssenkrupp wegen Stahlgeschäft wieder in den roten Zahlen

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Durch immer mehr billige Ware aus China hatte sich der Preisverfall bei Stahl in den vergangenen Monaten bei Industriekonzern Thyssenkrupp stark beschleunigt. Foto: Rolf Vennenbernd/Symbolbild

Essen (dpa) - Der Industriekonzern Thyssenkrupp ist wegen des rasanten Verfalls der Stahlpreise wieder in die roten Zahlen gerutscht.

Im Ende Dezember abgelaufenen ersten Quartal seines Geschäftsjahres stand unter dem Strich ein Verlust von 23 Millionen Euro, wie das Dax-Unternehmen am Freitag in Essen mitteilte. Vor einem Jahr erwirtschaftete Thyssenkrupp noch 50 Millionen Euro Überschuss. Während die Stahlsparten nun kräftig absackten, konnten die Industriegütergeschäfte ihren Gewinn halten oder sogar steigern.

Der Umsatz des Konzerns ging wegen der schwachen Stahlnachfrage und der niedrigen Preisen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fünf Prozent auf 9,5 Milliarden Euro zurück. Der operative Gewinn (bereinigtes Ebit) schmolz um gut ein Viertel auf 234 Millionen Euro. Analysten hatten bessere Ergebnisse erwartet. Dennoch hielt der Vorstand an seiner Prognose fest, nach der der Gewinn im gesamten Geschäftsjahr deutlich steigen solle. Das Unternehmen betonte allerdings erneut, dass sich dafür das Stahlgeschäft erholen müsse.

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