Bußgeld gefordert 

Staatsanwalt leitet Verfahren gegen VW ein

Stuttgart - Im Streit um das Sponsoring der Telekom für den Fußball-Erstligisten VfL Wolfsburg hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart nun noch ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Ermittelt werde gegen Volkswagen und einen Einkaufsvorstand, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Stuttgart am Donnerstag und bestätigte damit einen Bericht der „Süddeutschen Zeitung“.

Es besteht der Verdacht, dass sowohl der Manager, der im Aufsichtsrat des Werkclubs VfL Wolfsburg sitzt, als auch der Konzern ihre Kontrollpflichten verletzt haben. Derzeit liefen die Untersuchungen noch, hieß es bei der Staatsanwaltschaft.

Das Landgericht Stuttgart hatte Ende März Anklage gegen zwei VW-Manager und drei ehemalige Mitarbeiter der Telekom zugelassen. Laut Staatsanwaltschaft sollen die VW-Führungskräfte die Verlängerung eines Sponsoringvertrags gefordert haben, um ihrerseits einen hoch dotierten Vertrag mit T-Systems weiterzuführen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Intensives Training am Donnerstag

Intensives Training am Donnerstag

„Tag der Menschen mit Behinderungen“ auf dem Freimarkt

„Tag der Menschen mit Behinderungen“ auf dem Freimarkt

Nachgefragt: Das sind die beliebtesten Gewinne auf dem Freimarkt 

Nachgefragt: Das sind die beliebtesten Gewinne auf dem Freimarkt 

Diese Gewinne liegen beim Freimarkt voll im Trend

Diese Gewinne liegen beim Freimarkt voll im Trend

Meistgelesene Artikel

Dämpfer für Aktionäre im Musterverfahren zu VW-Übernahmeschlacht

Dämpfer für Aktionäre im Musterverfahren zu VW-Übernahmeschlacht

Grüne fordern mehr Transparenz bei Prüfung und Zulassung von Glyphosat in Europa

Grüne fordern mehr Transparenz bei Prüfung und Zulassung von Glyphosat in Europa

BASF: Von Schäumen aus belastetem Stoff geht keine Gefahr aus

BASF: Von Schäumen aus belastetem Stoff geht keine Gefahr aus

"Arm trotz Arbeit": Mehr als drei Millionen Deutsche haben mehrere Jobs

"Arm trotz Arbeit": Mehr als drei Millionen Deutsche haben mehrere Jobs

Kommentare