Steuereinnahmen 

Staat verdient am Genuss von Tabak und Alkohol kräftig mit

+
Der deutsche Staat verdient kräftig mit, wenn seine Bürger rauchen oder zum Beispiel Alkohol trinken.

Der deutsche Staat hat viele Milliarden Euro Steuergelder, durch den Konsum von Tabak und Alkohol, eingenommen. 

Wiesbaden - 18,4 Milliarden Euro haben Bund und Länder im vergangenen Jahr aus Steuern auf verschiedene Genussmittel eingenommen, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden berichtete. Das waren 3,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Rund drei Viertel der Summe oder 14,2 Milliarden Euro stammten aus der Tabaksteuer, wie die Statistiker berichteten. Es folgen Steuern auf Branntwein (2,1 Mrd), Kaffee (1 Mrd), Bier (0,7 Mrd) und Schaumwein (0,4 Mrd). Lediglich 1,3 Millionen Euro flossen aus der so genannten Alkopop-Steuer, die auf Alkohol-Mischungen mit Softdrinks erhoben wird.

Die Biersteuer fließt an die Länder, während die übrigen Genussmittelsteuern allein dem Bund zustehen. Nach der Energiesteuer (40 Mrd) sind damit die zusammengerechneten Genusssteuern die zweitgrößte reine Bundessteuer. Für den Staatshaushalt sind allerdings die Einnahmen aus den gemeinschaftlichen Steuern deutlich wichtiger.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Simbabwe: Regierungspartei leitet Mugabes Amtsenthebung ein

Simbabwe: Regierungspartei leitet Mugabes Amtsenthebung ein

Fotostrecke: Werder-Mitgliederversammlung 2017

Fotostrecke: Werder-Mitgliederversammlung 2017

Sonst nichts gemeinsam: Deutsche Großstädte und ihre US-Namensvetter

Sonst nichts gemeinsam: Deutsche Großstädte und ihre US-Namensvetter

Weihnachtsmarkt in Nienburg: Aufbau läuft

Weihnachtsmarkt in Nienburg: Aufbau läuft

Meistgelesene Artikel

US-Staatsanwalt nimmt Google ins Visier

US-Staatsanwalt nimmt Google ins Visier

Darauf müssen sich Verbraucher im kommenden Jahr einstellen

Darauf müssen sich Verbraucher im kommenden Jahr einstellen

Gibt es bald „Beauty-Waggons“ in Zügen?

Gibt es bald „Beauty-Waggons“ in Zügen?

Flughafen BER: Noch 30 „technische Risiken“ in Fluggastterminal

Flughafen BER: Noch 30 „technische Risiken“ in Fluggastterminal

Kommentare