Solarworld schreibt trotz Umsatzplus weiter rote Zahlen

+
Der Umsatz von Solarworld legte im ersten Quartal um die Hälfte auf 149 Millionen Euro zu. Foto: Oliver Berg/Archiv

Bonn (dpa) - Der Solarmodul-Hersteller Solarworld schreibt trotz eines guten US- und Exportgeschäfts insgesamt noch immer rote Zahlen. Am Ende des ersten Quartals 2015 stand ein operativer Verlust von acht Millionen Euro, wie das Bonner Unternehmen bei der Vorlage erster Eckdaten mitteilte.

Im Gesamtjahr will Solarworld früheren Angaben zufolge wieder einen Betriebsgewinn erwirtschaften. Ein Jahr zuvor hatte das Unternehmen im laufenden Geschäft noch ein Plus von 127 Millionen Euro verbucht. Dies lag aber vor allem daran, dass das ehemalige Bosch-Solargeschäft nach der Übernahme durch Solarworld erstmals in die Bilanz eingeflossen war.

Der Umsatz legte im ersten Quartal um die Hälfte auf 149 Millionen Euro zu. Vor allem in den USA sei der Absatz deutlich gesteigert worden, hieß es. Auch in anderen Exportmärkten habe der schwache Euro Solarworld Rückenwind gegeben.

In Europa gingen die Erlöse dagegen zurück. Fällige Zinszahlungen, die Rückzahlung von Verbindlichkeiten sowie Investitionen drückten auf die Geldvorräte des Unternehmens.

Mitteilung

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Trommelzauber-Aufführung in der Grundschule

Trommelzauber-Aufführung in der Grundschule

Hier müssen Sie jetzt draufzahlen - und wo Sie viel sparen können

Hier müssen Sie jetzt draufzahlen - und wo Sie viel sparen können

Neue FC-Bayern-Dienstwagen: Ein Star erstaunlich PS-bescheiden - ein anderer fährt Hybrid

Neue FC-Bayern-Dienstwagen: Ein Star erstaunlich PS-bescheiden - ein anderer fährt Hybrid

Diese 10 Dinge sollten Sie aus Ihrer Küche entfernen

Diese 10 Dinge sollten Sie aus Ihrer Küche entfernen

Meistgelesene Artikel

Darauf müssen sich Verbraucher im kommenden Jahr einstellen

Darauf müssen sich Verbraucher im kommenden Jahr einstellen

Gibt es bald „Beauty-Waggons“ in Zügen?

Gibt es bald „Beauty-Waggons“ in Zügen?

Flughafen BER: Noch 30 „technische Risiken“ in Fluggastterminal

Flughafen BER: Noch 30 „technische Risiken“ in Fluggastterminal

IG Metall droht Siemens mit Streik, weil tausende Jobs wegfallen

IG Metall droht Siemens mit Streik, weil tausende Jobs wegfallen

Kommentare