Sixt fährt zurück in die schwarzen Zahlen

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Vorstandsvorsitzender Erich Sixt. Das Unternehmen ist zurück in den schwarzen Zahlen.

München - Sparmaßnahmen haben den Autovermieter Sixt im zweiten Quartal zurück in die schwarzen Zahlen geführt. Der Konzern aus Pullach bei München machte 4,1 Millionen Euro Gewinn.

Im ersten Quartal hatte er noch einen Verlust von 26,5 Millionen Euro eingefahren. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2008 musste Sixt allerdings einen Einbruch um 79,6 Prozent hinnehmen. Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahresquartal um 9,5 Prozent auf 406,1 Millionen Euro. Konzernchef Erich Sixt zeigte sich angesichts des Ergebnisses gut gelaunt. Das Ergebnis sei recht erfreulich.

“Sixt hat die Anpassung an das veränderte Marktumfeld geschafft. Das zweite Quartal hat gezeigt, dass unsere Maßnahmen zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung greifen.“ Auch für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres sei er optimistisch, erklärte Sixt. Er erwarte einen deutlichen Jahresüberschuss.

Verschiebung zu kleineren Autos

Sixt habe seine Flotte deutlich verkleinert und die Auslastung erhöht, erklärte der Konzernchef. Der Fahrzeugbestand sank im ersten Halbjahr auf durchschnittlich 67.900 Autos. Im Gesamtjahr 2008 waren es 72.300. Auch im zweiten Halbjahr will Sixt den Fahrzeugbestand um rund 6 Prozent abbauen. “Wir planen unsere Mietflotte sehr konservativ“, sagte der Konzernchef. Die Auslastung sei wichtig. Ein Prozent Unterschied schlage sich mit vier Millionen Euro im Vorsteuerergebnis nieder.

Insgesamt gebe es in der Flotte eine leichte Verschiebung hin zu kleineren Autos, sagte Sixt. “Wir können feststellen, dass die Firmen nicht mehr so viel S-Klasse mieten, wie in besseren Zeiten.“ Derzeit erhöhe der Autovermieter seine Preise, erklärte Sixt. Für Geschäftskunden habe man Steigerungen um bis zu 10 Prozent angepeilt, im Jahresdurchschnitt erwarte er insgesamt ein Plus von etwa 5 Prozent. Er erwarte dass ein niedriger einstelliger Prozentsatz der Kunden wegen der Preiserhöhungen abspringen werde, sagte Sixt. Aber man werbe ja auch neue Kunden an.

AP

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