Sixt darf Fahrdienst bei Google nicht als Taxi bewerben

+
Sixt plant keine Berufung gegen die Entscheidung. Foto: Peter Kneffel/Archiv

Berlin (dpa) - Das Taxigewerbe hat im Wettbewerb mit privaten Fahrdienstanbietern einen Erfolg vor Gericht erzielt. Der Autovermieter Sixt darf seinen Fahrdienst MyDriver in Google-Werbung nicht als Taxi-Dienstleistung bewerben, entschied das Landgericht Berlin (Az. 15 O 290/14).

Geklagt hatte die Taxivereinigung Frankfurt. MyDriver vermittelt via Internet Chauffeure mit eigenem Wagen an Kunden.

Werbung von MyDriver dürfe auf Google zwar weiterhin mit dem Suchbegriff "Taxi" gefunden werden, es müsse aber darauf hingewiesen werden, dass die Anzeige nicht von einem Taxiunternehmen stamme, erläuterte die Rechtsanwältin der Klägerpartei, Sandra Charalambis.

Ein Sixt-Sprecher sagte, das Unternehmen plane keine Berufung gegen die Entscheidung. MyDriver wolle auch nicht als Anbieter von Taxi-Diensten, sondern als Alternative dazu wahrgenommen werden.

Die Gerichtsentscheidung, die am Freitag bekannt wurde, erging bereits am 4. November.

Strick, Flausch, Promis - Berliner Fashion Week startet

Strick, Flausch, Promis - Berliner Fashion Week startet

Was ist denn neu beim BMW 4er?

Was ist denn neu beim BMW 4er?

Frachter prallt gegen Brücke - Schiffsführer tot

Frachter prallt gegen Brücke - Schiffsführer tot

Neujahrsempfang der Stadt Visselhövede

Neujahrsempfang der Stadt Visselhövede

Meistgelesene Artikel

Frau findet unfassbare Notiz in einem Amazon-Paket

Frau findet unfassbare Notiz in einem Amazon-Paket

Kükenschreddern soll durch neue Technik überflüssig werden

Kükenschreddern soll durch neue Technik überflüssig werden

Neue Taktik: Verdi will Streiks bei Amazon europaweit abstimmen

Neue Taktik: Verdi will Streiks bei Amazon europaweit abstimmen

950 Milliarden Euro: Darum kosten Raucher die Weltwirtschaft so viel

950 Milliarden Euro: Darum kosten Raucher die Weltwirtschaft so viel

Kommentare