„Voraussetzungen für eine europäische Erfolgsgeschichte“

Siemens kooperiert mit Konkurrent im Zuggeschäft

Der Elektrokonzern Siemens und der französische Konkurrent Alstom haben ihre geplante Allianz im Zuggeschäft besiegelt und wollen einem internationalen Gegenspieler Paroli bieten.

München/Paris - Am Freitag unterzeichneten die Unternehmen das sogenannte Business Combination Agreement, in dem die Details der im Herbst vergangenen Jahres bekanntgegebenen Pläne geregelt werden. Die Kartellbehörden müssen dem Zusammenschluss allerdings noch zustimmen.

Darüber hinaus wurde die Spitze des künftigen Verwaltungsrates von Siemens Alstom nominiert: Vorsitzender des Gremiums soll der für die Mobilitätssparte zuständige Siemens-Vorstand Roland Busch werden. Als sein Stellvertreter wurde der französische Industriemanager Yann Delabrière nominiert, der dem Alstom-Verwaltungsrat bereits angehört.

Siemens und Alstom wollen mit der Fusion vor allem der neuen starken Konkurrenz aus China Paroli bieten. „Siemens Alstom hat alle Voraussetzungen für eine europäische Erfolgsgeschichte“, erklärte Busch.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa / Maya Vidon

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