Siemens-Chef verteidigt Jobabbau in der Antriebssparte

+
Von den Maßnahmen sind insgesamt 2500 Arbeitsplätze betroffen, davon rund 2000 in Deutschland und schwerpunktmäßig in Bayern. Foto: Peter Kneffel/Archiv

München (dpa) - Siemens-Chef Joe Kaeser hat die geplanten Stellenstreichungen und -verlagerungen in der Sparte Prozessindustrie und Antriebe verteidigt.

Die Sparte kämpfe mit zunehmendem Wettbewerb sowie einer schwachen Nachfrage und Überkapazitäten, hieß es in einer veröffentlichten Präsentation Kaesers zu einer Investorenkonferenz in London. Daher müssten die Aktivitäten an einzelnen Standorten zusammengelegt und gebündelt werden und die Größe der europäischen Fertigung optimiert werden.

Von den Maßnahmen sind insgesamt 2500 Arbeitsplätze betroffen, davon rund 2000 in Deutschland und schwerpunktmäßig in Bayern. Jeweils etwa die Hälfte der Jobs soll gestrichen beziehungsweise verlagert werden. Arbeitnehmervertreter hatten entschiedenen Widerstand gegen die Pläne angekündigt. Dabei warf die IG Metall Bayern Siemens einen "Aderlass" bei Industriearbeitsplätzen vor. Die bayerische Staatsregierung will unter anderem mit einer Lenkungsgruppe unter der Leitung von Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) nach Lösungen für die betroffenen Regionen suchen.

Berlin Fashion Week: Vom Kaufhaus bis zur Volksbühne

Berlin Fashion Week: Vom Kaufhaus bis zur Volksbühne

Kerber macht es bei Melbourne-Rückkehr spannend

Kerber macht es bei Melbourne-Rückkehr spannend

Amri war nahezu wöchentlich Thema bei Behörden

Amri war nahezu wöchentlich Thema bei Behörden

Mindestens 35 Tote bei Absturz eines Fracht-Jumbos

Mindestens 35 Tote bei Absturz eines Fracht-Jumbos

Meistgelesene Artikel

Kükenschreddern soll durch neue Technik überflüssig werden

Kükenschreddern soll durch neue Technik überflüssig werden

Bombardier: Deutschland bleibt Produktionsstandort

Bombardier: Deutschland bleibt Produktionsstandort

Türkische Lira stürzt auf Rekordtief ab

Türkische Lira stürzt auf Rekordtief ab

Neue Taktik: Verdi will Streiks bei Amazon europaweit abstimmen

Neue Taktik: Verdi will Streiks bei Amazon europaweit abstimmen

Kommentare