Siemens-Betriebsrat sieht keinen weiteren Personalabbau

+
Laut dem Chef des Siemens-Gesamtbetriebsrats, Lothar Adler, wird es im Konzern keinen weiteren Personalabbau geben.

München - Der Chef des Siemens-Gesamtbetriebsrats, Lothar Adler , hat Spekulationen über bevorstehende weitere Stellenstreichungen zurückgewiesen.

“Es gibt derzeit dazu nicht den geringsten Hinweis“, sagte Adler der Wirtschaftszeitung “Euro am Sonntag“. Siemens komme mit der unlängst von der Bundesregierung um sechs auf 24 Monate erweiterten Kurzarbeiterregelung “bis weit ins nächste Jahr“. Daher dürfte sich die Frage möglicher Anpassungen des Arbeitsvolumens selbst bei einer unerwartet schwachen Geschäftsentwicklung “frühestens für 2011 stellen“, sagte Adler, der auch Mitglied des Siemens-Aufsichtsrats ist.

JPMorgan-Analyst Andreas Willi hatte zuletzt prognostiziert, dass Siemens weitere 10.000 der zuletzt 416 000 Stellen streichen müsse, weil der Konzern für diese Mitarbeiter keine Arbeit mehr habe. Der Mitte vergangenen Jahres eingeleitete Abbau von knapp 17.000 Arbeitsplätzen reiche nicht aus, hatte Willi argumentiert.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Haben sich Ihre Fingernägel so verändert? Dann sofort zum Arzt!

Haben sich Ihre Fingernägel so verändert? Dann sofort zum Arzt!

Google Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test

Google Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test

Pizarros Treffer gegen Werder

Pizarros Treffer gegen Werder

FCB-Trainingsbilder: Vidal im Abschlusstraining dabei

FCB-Trainingsbilder: Vidal im Abschlusstraining dabei

Meistgelesene Artikel

Fipronil in Eierlikör und Backwaren - Verbraucherschutz fordert Rückruf

Fipronil in Eierlikör und Backwaren - Verbraucherschutz fordert Rückruf

Zuckerberg entschuldigt sich für virtuellen Puerto-Rico-Ausflug

Zuckerberg entschuldigt sich für virtuellen Puerto-Rico-Ausflug

Dämpfer für Aktionäre im Musterverfahren zu VW-Übernahmeschlacht

Dämpfer für Aktionäre im Musterverfahren zu VW-Übernahmeschlacht

Grüne fordern mehr Transparenz bei Prüfung und Zulassung von Glyphosat in Europa

Grüne fordern mehr Transparenz bei Prüfung und Zulassung von Glyphosat in Europa

Kommentare