BMW setzt auf Spritsparmaßnahmen

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BMW setzt künftig stärker auf Spritsparmaßnahmen. Dafür weitet der Hersteller seine “Efficient Dynamics“ genannte Strategie aus.

München - BMW setzt künftig stärker auf Spritsparmaßnahmen. Dafür weitet der Hersteller seine “Efficient Dynamics“ genannte Strategie aus.

Das kündigte Vorstandschef Norbert Reithofer bei der Präsentation des kleinen Geländewagens X1 in Leipzig an. Demnach bleibt es nicht bei den auf der IAA vorgestellten Hybridmodellen für die X6- und 7er-Baureihe: “Mittelfristig wollen wir bis hinunter zum 3er die gesamte Palette hybridisieren“, sagte Reithofer.

Dabei werde es erst sogenannte Full-Hybriden und später auch Plug- in-Varianten geben, deren Akkus an der Steckdose geladen werden kann. Den Einsatz von rein elektrischen Antrieben sieht Reithofer zunächst nur in Ballungsräumen. Weil die Batteriekapazität auch mittelfristig nicht für einen ausreichenden Aktionsradius genügen werde, konzentriert der Hersteller sein Engagement auf das sogenannte Mega-City-Vehicle, das unter Namen “Project I“ bekannt wurde. Es soll als Untermarke von BMW eingeführt werden. “Bis zum Jahr 2015 wird es in dieser Familie auch ein batterie-elektrisches Fahrzeug geben.“ Langfristig setzt Reithofer weiterhin auf die direkte Verbrennung von Wasserstoff. “Wir halten an dieser Technologie fest“, bekräftigte der BMW-Chef.

Der neue BMW Vision EfficientDynamics

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Dass die Verbrennung im Motor beherrschbar ist, habe BMW bewiesen. Nun müsse man die Forschung auf die Entwicklung eines Tanks konzentrieren, mit dem flüssiger Wasserstoff effizienter als heute im Auto gelagert werden kann. Erst wenn das gelungen sei, werde es auch ein neues Forschungs- oder Demonstrationsfahrzeug geben. Doch es sind nicht nur die großen Schritte unter der Haube, mit denen Reithofer Sprit sparen will. Auch kleine Bausteine sollen verstärkt genutzt werden.

Deshalb will BMW künftig zum Beispiel bei den Geländewagen vermehrt auf den Allradantrieb verzichten. Den Anfang macht jetzt der neue X1, der erstmals auch mit Heckantrieb angeboten wird und dann mit einem 103 kW/143 PS starken Diesel nur noch 5,2 Liter (CO2-Ausstoß: 136 g/km) verbraucht. Reithofer: “So eine Lösung kann ich mir auch für den nächsten X3 gut vorstellen.“

dpa

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