Manipulationen am Devisenmarkt

Sechs Großbanken müssen Milliarden-Strafen zahlen

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Wegen Manipulationen am Devisenmarkt sind jetzt sechs Großbanken aus USA, Großbritannien und der Schweiz dran: Sie müssen Geldstrafen in einer Gesamthöhe von knapp sechs Milliarden Dollar zahlen.

New York - Wegen Manipulationen am Devisenmarkt müssen sechs internationale Großbanken Geldstrafen in einer Gesamthöhe von knapp sechs Milliarden Dollar (5,3 Milliarden Euro) zahlen.

Die US-Banken Citigroup und JPMorgan Chase sowie die britische Barclays Bank und die Royal Bank of Scotland bekannten sich in einem erneuten Skandal in der Finanzbranche schuldig, wie das US-Justizministerium am Mittwoch mitteilte. Neben der Geldstrafe verliert die Schweizer Bank UBS demnach ihre Immunität und damit den Schutz vor Strafverfolgung. Die Bank of America muss keine Geldstrafe zahlen, sondern nur die von den Behörden geforderte Entschädigung an ihre Kunden zahlen.

Die Regulierungsbehörden beider Länder werfen den Devisenhändlern der großen Institute vor, sich zwischen 2007 und 2013 über Kurznachrichten und Chat-Foren abgesprochen zu haben, um einen Referenzsatz des Devisenmarktes zu manipulieren und sich auf Kosten der Kunden zu bereichern. Demnach wurde der Wechselkurs von Euro und Dollar manipuliert. An dem Chat-Forum beteiligten sich demnach die Händler von Citigroup, JPMorgan Chase, UBS, Barclays und Royal Bank of Scotland. Die höchste Strafe muss die Barclays Bank zahlen mit 2,4 Milliarden Dollar.

AFP

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