Schwaches Kali-Geschäft belastet K+S

+
Ein milder Winter ist schlecht fürs Geschäft. Der Kalihersteller K+S musste einen Gewinnrückgang im ersten Quartal hinnehmen. Foto: Hauke-Christian Dittrich

Kassel (dpa) - Ein milder Winter, geringerer Absatz bei Kali und Salz sowie der schwache Kalipreis haben K+S im ersten Quartal belastet. Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahresquartal von 1,4 Milliarden Euro auf 1,1 Milliarden Euro, wie das Kasseler Unternehmen mitteilte.

Der operative Gewinn ging insgesamt um fast ein Drittel auf 218,4 Millionen Euro zurück. Unter dem Strich blieb ein bereinigter Gewinn von 147,9 Millionen Euro, gut ein Viertel weniger als ein Jahr zuvor.

Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern einen deutlichen Rückgang der Durchschnittspreise im Düngergeschäft und weniger Absatz bei Kaliprodukten. Daher rechnet K+S unverändert mit einem moderaten Umsatzrückgang und einer deutlichen Verringerung des operativen Ergebnisses.

2015 hatte K+S insgesamt 4,18 Milliarden Euro umgesetzt, der Gewinn betrug 495,2 Millionen Euro. K+S ist der größte Salzhersteller der Welt, den Großteil ihres Gewinns machen die Kasseler aber mit der Produktion von Kali-Dünger für die Landwirtschaft. Das Unternehmen beschäftigt rund 14 400 Mitarbeiter.

Börseninfo K+S

Website K+S

K-S-Mitteilung zu Q1

Das könnte Sie auch interessieren

20. Etappe: Froome hat vierten Toursieg so gut wie sicher

20. Etappe: Froome hat vierten Toursieg so gut wie sicher

Gute Stimmung auf dem Campingplatz beim Deichbrand

Gute Stimmung auf dem Campingplatz beim Deichbrand

Bartels trifft gegen Ex-Club, aber Werder verliert

Bartels trifft gegen Ex-Club, aber Werder verliert

Israel nimmt nach Anschlag Bruder des Attentäters fest

Israel nimmt nach Anschlag Bruder des Attentäters fest

Meistgelesene Artikel

Urlaub in der Türkei: Wem das Ausbleiben der Deutschen schadet

Urlaub in der Türkei: Wem das Ausbleiben der Deutschen schadet

Diese zwei Kindersitze sind gefährlich, warnt Stiftung Warentest

Diese zwei Kindersitze sind gefährlich, warnt Stiftung Warentest

Vorsicht, Salmonellengefahr! Lidl und Rewe rufen Produkte zurück

Vorsicht, Salmonellengefahr! Lidl und Rewe rufen Produkte zurück

Daimler bessert mehr als drei Millionen Fahrzeuge nach

Daimler bessert mehr als drei Millionen Fahrzeuge nach

Kommentare