Goldene Ostern für Süßwarenhandel

Schoko-Hasen-Rekord wegen Winterwetter

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Mit einem Schoko-Osterhasen, Schokomarienkäfern und Eiern wird in Hamburg ein Osternest geschmückt

Berlin - Die winterlichen Temperaturen bescheren dem Süßwarenhandel an Ostern einen Rekord beim Verkauf von Schoko-Hasen und Co.. Inszwischen werden allein mit den Hasen rund 112 Millionen Euro umgesetzt.

Frohe Ostern für den Süßwarenhandel: Die Umsätze mit Schoko-Hasen und anderen süßen Überraschungen fürs Osternest steuern auf ein Rekordniveau zu. Noch sei es zwar zu früh für eine genaue Einschätzung, doch seien die Geschäfte gut gelaufen, sagte der Vorstandsvorsitzende des Süßwarenhandelsverbandes Sweets Global Network, Hans Strohmaier, der Nachrichtenagentur dpa. „Wir können ein kleines Plus erwarten gegenüber dem Vorjahr.“

2012 hatten süße Osterartikel dem deutschen Handel Umsätze von 436 Millionen Euro eingebracht und damit so viel wie nie zuvor. Gerade das winterliche Wetter der vergangenen Wochen hat nach Einschätzung Strohmaiers die Kauflust dieses Mal angekurbelt. Die Verbraucher wollten mit den Osterartikeln den Frühling einläuten. „Nach unserer Erfahrung sind zu warme Temperaturen im Vorfeld des Ostertermins umsatzmäßig eher abträglich.“

190 Millionen Schoko-Osterhasen sind in den Handel gelangt

Generell werde die Ostersaison immer wichtiger für die Branche in Deutschland. Dabei erfreut sich der klassische Osterhase aus Vollmilchschokolade ungebrochener Beliebtheit: Schätzungsweise 190 Millionen Exemplare der langohrigen Schoko-Tiere sind in diesem Jahr in den Handel gekommen und damit rund zehn Millionen mehr als im Vorjahr. Zwischen 2003 und 2012 kletterten die Umsätze mit Schokoladen-Osterhasen von knapp 75 auf 112 Millionen Euro.

Neben den Hasen bieten die Hersteller auch eine bunte Gesellschaft aus schokoladigen Hühner- und Entenküken, Teddybären, Schäfchen und vielen anderen Tier- und Frühlingsfiguren an. Dabei gewinnen nach Verbandsangaben hochwertige Schokoladen aus nachhaltiger Produktion und fairem Handel zunehmend an Bedeutung.

Mehr als 40 Prozent der Osterhasen-Produktion geht derweil in den Export. Abnehmer sind vor allem die europäischen Nachbarländer, aber auch die USA, sagte Strohmaier. In Asien dagegen hätten sich die Ostertrends bisher weniger durchgesetzt.

dpa

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