Schlecker-Insolvenzverwalter will Schadenersatz von Lieferanten

+
Schlecker hatte im Januar 2012 Insolvenz angemeldet. Etwa 25 000 Menschen verloren ihren Job. Foto: Marijan Murat

Stuttgart (dpa) - Jahrelang soll die frühere Drogeriemarktkette Schlecker zu viel für Süßwaren, Waschmittel und Drogerieartikel bezahlt haben - nun geht der Insolvenzverwalter gegen ehemalige Handelspartner des Konzerns vor.

Sie sollen das Unternehmen mit verbotenen Preisabsprachen um mehrere hundert Millionen Euro betrogen haben. Ein Sprecher der Insolvenzverwaltung bestätigte am Freitag einen Bericht des "Manager Magazin".

Zwischen 2007 und 2013 sollen sich Konsumgüterhersteller in sieben Fällen abgesprochen haben. Der geltend gemachte Schaden beläuft sich dem Bericht zufolge auf bis zu 300 Millionen Euro. Zu der konkreten Summe konnte der Sprecher jedoch keine Angaben machen.

Erste Klagen sollen noch im Juni eingereicht werden. Bei einem Erfolg vor Gericht könnten ehemalige Schlecker-Mitarbeiter und Vermieter auf Geld hoffen. Schlecker hatte im Januar 2012 Insolvenz angemeldet. Etwa 25 000 Menschen verloren ihren Job.

Das könnte Sie auch interessieren

Türkei droht mit Ausweitung der Offensive gegen Kurden

Türkei droht mit Ausweitung der Offensive gegen Kurden

Schock in der Schule: Jugendlicher getötet

Schock in der Schule: Jugendlicher getötet

Pence besucht Klagemauer in Jerusalem

Pence besucht Klagemauer in Jerusalem

Können Sie es erraten - welches Urlaubsland wird gesucht?

Können Sie es erraten - welches Urlaubsland wird gesucht?

Meistgelesene Artikel

Aldi bricht ab heute ein großes Rabatt-Tabu

Aldi bricht ab heute ein großes Rabatt-Tabu

Nächste Innovation: Amazon eröffnet Supermarkt ohne Kassen

Nächste Innovation: Amazon eröffnet Supermarkt ohne Kassen

Jeder kennt es von zuhause - und bald gibt‘s das auch bei McDonald‘s

Jeder kennt es von zuhause - und bald gibt‘s das auch bei McDonald‘s

Zwangsrückruf für zahlreiche Audi-Modelle

Zwangsrückruf für zahlreiche Audi-Modelle

Kommentare